Gigantischer Guinness-Kuchen
Also beschlossen Emma, eine Freundin von mir, und ich, was in Riesengröße nachzubauen. Wir hatten schon früher Riesen-Snacks gebaut, aber diesmal wollten wir Eindruck schinden. Aber was nachbauen? Die meisten unserer Ideen hatte schon jemand umgesetzt, und es liegt uns fern, Ideen zu klauen! Also (St. Patrick’s Day stand damals kurz bevor) beschlossen wir, ein Guinness in XXL zu bauen, um die Paddy’s-Day-Party satt zu kriegen.
Zutaten:
1,75 kg Butter
21 Eier
500 g Schokolade
1 kg feiner Zucker
500 g Puderzucker (und jede Menge, die wir in der Party-Wohnung geklaut haben, um den Kuchen fertigzumachen)
2 kg Mehl
1 Glas Himbeermarmelade
Natron
Vanilleextrakt
1 Tube Zuckerguss mit weißem Schokoladengeschmack.
geschätzte Kosten: 20 £
Anscheinend kann man auch richtigen Kuchen mit Guinness drin backen, aber arme Studis können sich so luxuriöse Zutaten nicht leisten.

Zuerst aus Butter, Mehl, Backpulver, Eiern und feinem Zucker eine riesige Menge Kuchenteig anrühren. Wir hatten keine Waage, also haben wir mit einem Lineal abgemessen, wie viel von einer Packung wir nehmen, und die Mengen mit VIEL Glück geschätzt! Den Teig in runde Backformen füllen, und simsalabim: wunderbare Bausteine! Leider waren die Kuchen gewölbt, also mussten wir sie zurechtschnitzen, damit sie sich gut stapeln ließen.

So, nachdem wir 6 gebacken hatten (angepeilt waren 8, aber beim 2. Durchgang hat uns unser Mengenschätzen im Stich gelassen), war es Zeit zum Stapeln (nach einem ereignisreichen Transport von meiner Wohnung in die Party-Wohnung: Riesige Mengen Kuchen sollte man nicht zu schnell transportieren). Ein ganzes Glas Marmelade rein, dazu ein paar Spieße, die die auseinanderfallenden Kuchen zusammenhalten, und was hat man dann? Genau, richtig geraten: einen Stapel Marmeladenkuchen.

Ein bisschen flottes Schnitzen später ist die Form geboren.

Als Nächstes haben wir aus dem Rest der Butter, dem ganzen Puderzucker und etwas Vanilleextrakt eine Buttercreme angerührt.

Daraus wurde die Schaumkrone (es war tatsächlich eine Krone aus purer Creme und nicht bloß mit Creme überzogener Kuchen). Was von der Creme übrig war, haben wir mit geschmolzener Schokolade vermischt, was eine seltsame, sehr seltsame Masse ergab: Das wurde die äußere Schicht des Kuchens. Zum Schluss haben wir all unser Fingerspitzengefühl zusammengekratzt, um die filigrane kleine Harfe auf das hübsche Baby zu malen.

Jetzt waren wir fertig, und es blieb nur noch das obligatorische Vergleichsfoto.

Dann durften alle das Spektakel eine Weile bestaunen, bevor wir das gute Stück zerlegt haben (wir hätten wie üblich gern den Anschnitt-Vergleich gemacht, aber wie sich herausstellte, ist es ziemlich schwierig, ein Pint Guinness anzuschneiden).

Das war’s: ein erfolgreich in Riesengröße nachgebautes Guinness. Der aufgeschnittene Kuchen kam auf eine Platte (wo auch immer die herkam) und wurde allen auf der Party serviert – keiner blieb hungrig.
Geschätzte Kalorien: 1.000.000 … mindestens!
