„Bake Well-big Slab“
Eine riesige Bakewell-Schnitte nach Art von Mr Kipling
Die Bake Well-Big Slab von Messrs Lefley
Gebaut von der außerordentlich erfahrenen Baufirma Pimplings, mit Sue in der Projektleitung, Architekt Tom, Maurer Nick und Hilfsarbeiter Lucas.
Material:
- 1,7 Kilo weiche Margarine
- 1,9 Kilo feiner Zucker
- 1,7 Kilo Mehl mit Backtriebmittel
- 340 g gemahlene Mandeln
- 30 Eier
- 6 Verschlusskappen Mandelaroma
- 1,3 Kilo Weizenmehl
- 650 g Margarine
- 3 Gläser Himbeermarmelade
- 2 Kilo Puderzucker
- 4 EL Kakaopulver
- 1 Packung außerordentlich kleine Bakewell Slices von Mr Kipling
Gesamtkosten: 19,90 £!

Das ist unser 5. Sommer in Folge mit XXL-Snacks, und inspiriert von unserem Papa, der Platten für eine Terrasse verlegt hat, von einem bevorstehenden Wochenende im Peak District und natürlich von unserer Liebe zu allem mit Mandelgeschmack, kamen wir natürlich auf die außerordentlich gute Idee, eine eigene Riesenplatte zu „bauen“!
Projekt 1: Fundament
Nach einem einfachen Rezept für süßen Mürbeteig haben wir in unserem Zementmischer, d. h. der Schüssel, 3 Portionen angerührt und jede davon passend für eine riesige Backform von 30 cm x 34 cm ausgerollt. Dann haben wir sie nacheinander blind gebacken, bis wir 3 Fundament-Hohlblocksteine aus Mürbeteig hatten.


Projekt 2: Ziegel
Nach einer kurzen Kaffeepause haben wir einen einfachen Rührkuchenteig mit zusätzlichen gemahlenen Mandeln und Mandelaroma genommen (wahrscheinlich kein echtes Bakewell-Rezept, aber uns hat’s geschmeckt, zumal wir jedes Mal sicherheitshalber noch ein bisschen mehr Aroma dazugegeben haben) und 3 Portionen Teig angerührt, diesmal in 2 „Zementmischern“, damit die ganze Materialmenge reinpasste. Damit hatten wir den Rohbau unserer Konstruktion.

Projekt 3: Mörtel
Nach noch einer Kaffeepause haben wir die Fundamente aufgereiht, natürlich mit der Wasserwaage geprüft, ob sie gerade liegen, und den Inhalt von 3 Marmeladengläsern mit einer Maurerkelle darauf verteilt (das sollte schön bombenfest halten)!


Dann hat unser Obermaurer die drei „Ziegel“ auf den Marmeladenmörtel gesetzt. Wieder haben wir geprüft, ob alles gerade ist, und überstehende raue Teigränder mit Hammer und … Palettenmesser entfernt.


Projekt 4: Dämmung und Verfugen
Nach einer weiteren langen Kaffeepause (XXL-Snacks bauen ist harte Maloche, weißt du!) konnten wir die Platte mit weißem Dämm-Zuckerguss überziehen. Wir haben eine Portion weißen Zuckerguss angerührt, ungefähr 10 Teile Puderzucker auf einen Teil Wasser, damit er nicht zu flüssig und nicht zu fest war. Der wurde dann auf die Kuchenplatte geladen und glatt gestrichen, wobei wir zwischen den Ziegeln verfugt haben, um die Nahtstellen zu verstecken.

An dieser Stelle trat unser Hilfsarbeiter in den Streik – wegen marmeladenverklebter Arbeitsbedingungen und zu wenig Rechten beim Schüsselauslecken!
Projekt 5: Abnahme
Jetzt war es Zeit, unseren sehr teuren Architekten zu holen und ihn für seine Kuchenkrümel arbeiten zu lassen. Er sollte dem fertigen Bauwerk mit Schokoglasur (übrig gebliebener weißer Zuckerguss mit Kakaopulver) seine unverkennbare Handschrift verpassen. Er hat das Muster angezeichnet, wieder weggewischt und nochmal angezeichnet (wofür bezahlen wir den eigentlich!!!) und war schließlich zufrieden, sodass die Inschrift mit dem gefüllten Spritzbeutel beginnen konnte. Leider wusste er nicht, wie man diese komplizierte Maschinerie bedient, also rief er die Experten.


Maße
Unsere fertige Riesenplatte maß außerordentlich enorme 1 Meter x 26 cm x 5 cm und wog 10,9 Kilo. Verglichen mit dem winzigen Original-Stück (7,5 x 3 x 1,5 cm und nur 36 g schwer) war das eine XXL-Version von gewaltigen Ausmaßen – 366-mal so viel Volumen und 303-mal so viel Gewicht. Und geschmeckt hat sie auch!

Unser Auftrag hier war erledigt!