Pimp That Snack
Sprache: Deutsch

„Mahoosive Milkybar“

Ein riesiger Milkybar-Kuchen

Als ein Freund mich bat, ihm zum Geburtstag einen „Milkybar“-Kuchen zu backen, rechnete er wohl nicht damit, dass ich ihn so wörtlich nehmen würde. Er erwartete einen ganz gewöhnlichen Victoria Sponge mit ein bisschen Glasur aus weißer Schokolade … Er ahnte ja nicht, dass sich eine Mission anbahnte: die Mission, einen MAHOOSIVE MILKYBAR CAKE zu backen!! Also holte ich mir zuerst Inspiration an dem einzigen Ort, der mir nötig erschien, dem Ort, wo Weichei-Konditoren ihren Altmeistern des Riesen-Snacks huldigen: Wo sonst als auf PIMPTHATSNACK.COM?? Mit ihrem Wissen frisch in meiner Seele begann ich, die Ausrüstung zusammenzutragen, die ich für den Erfolg brauchte.

„Mahoosive Milkybar“, photo 1 of 8

Mit Kochlöffel und abgemessenen Zutaten legte ich los. Zuerst brauchte ich den Biskuit als Unterbau für den MAHOOSIVE MILKYBAR. Das Rezept stammte von einer amerikanischen Hochzeitskuchen-Website, also musste ich die Mengen umrechnen und die Bezeichnungen in etwas übersetzen, das mehr Sinn ergab. Der Teig war fertig, in der 12-Zoll-Springform und im Ofen, und der herrliche Kuchenduft erfüllte das ganze Haus. Also tat ich, was jeder Mensch ganz natürlich tut: Ich leckte den Löffel ab, und ich schämte mich nicht.

„Mahoosive Milkybar“, photo 2 of 8

„Mahoosive Milkybar“, photo 3 of 8

Als ich den Kuchen herausnehmen wollte, kam der erste Moment, den ich bereute: Kauf keine billige Kuchenform, ohne mit Ärger zu rechnen! Ich fasste sie an, um sie aus dem Ofen zu holen, und der Boden sprang heraus. Der Kuchen landete auf dem Fußboden. Ich war nicht glücklich, ließ mich aber nicht aufhalten.

„Mahoosive Milkybar“, photo 4 of 8

Ich rührte den Teig noch einmal an, leckte wieder den Löffel ab, und hier sind wir: ein gebackener Kuchen, in einem Stück, am Abkühlen. Ein Seufzer der Erleichterung entwich meiner Lunge!

„Mahoosive Milkybar“, photo 5 of 8

Als der Kuchen kühl genug war, schnitt ich die obere Haut ab und brachte ihn für den Überzug in Form. Er sollte aussehen, als wäre er leicht ausgepackt und ein Teil der Schokolade läge frei. Ich schmolz 2 große Tafeln Milkybar und gab etwas Butter dazu, damit eine weiche, teigartige Masse entstand. Die rollte ich aus, legte sie auf den Kuchen und bedeckte damit seine Blöße.

„Mahoosive Milkybar“, photo 6 of 8

Während der schokoladenüberzogene Kuchen fest wurde, machte ich mich an die Verpackung aus Fondant! Vorweg möchte ich nur sagen: Fondant einzufärben war eine der größten Herausforderungen bei diesem Projekt, so groß, dass ich wohl mit weniger Mühe einen Marathon hätte laufen können. Nach 45 Minuten und einer halben Flasche gelber Lebensmittelfarbe hatte ich also die erste Lage der Verpackung und klatschte sie auf den Kuchen. Als Nächstes kam eine rote Lage, wieder mit denselben Farbproblemen, aber sie war drauf! Ich druckte einen echten Milkybar vergrößert aus und schnitt die Buchstaben als Schablonen für meinen aus. Ich weiß, die Schrift sollte eigentlich dunkelblau sein, aber ich begnügte mich stattdessen mit einem hart erkämpften Dunkelgrau.

„Mahoosive Milkybar“, photo 7 of 8

Als Schrift und Folie angebracht waren, war ich fertig. Die Mission war geschafft. Viele genossen den Kuchen, und er war weg, bevor man „MAHOOSIVE MILKYBAR“ sagen konnte!

„Mahoosive Milkybar“, photo 8 of 8

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