„Birthday Boost“
Ein riesiger Boost-Riegel zum Geburtstag
Du brauchst …..
2 Beutel weiche Toffees, von denen wir allerdings nur etwa einen verbraucht haben; den Rest bekamen die Jungs, die gerade Computerspiele zockten, und überschüssige geschmolzene Pampe ging als eine Art Geschenk an einen netten Kerl! (Beutel à 227 g von Tesco)
20 (jep – zähl ruhig nach) Boost-Riegel (Cadbury-Riegel mit Karamell und Keks)
250 g Dairy Milk
Etwas Milch – wir maßen nicht genau.
Mehrere Schüsseln, Holzlöffel, Messer, Backpapier, Topf
Zeit, Geduld und einen eisernen Willen ….
Ungefähre Kosten: 11 £
1 – An einem wunderschönen, sonnigen Tag (endlich!!) gingen mein Freund Pete (der mir diesen Schoko-Riesen-Snack spendierte, nachdem er mitangesehen hatte, wie ich mich in eine völlig durchgeknallte Schoko-mit-Schoko-mit-Schoko-süchtige Spinnerin verwandelte) und ich zu Tesco .. Wir bekamen alle Zutaten außer den eigentlichen Boosts – mit Entsetzen und Niedergeschlagenheit verfluchten wir die Unzulänglichkeit des Supermarkts. Zum Glück konnten wir in ein paar Tante-Emma-Läden 20 Riegel auftreiben.

2 – Nicht im Bild – alle Toffees auswickeln, nein, wir haben kein Wettrennen veranstaltet – die Energie sparten wir uns fürs Auswickeln der Boost-Riegel! Nachdem du die blauen Hüllen abgezogen hast, empfehlen wir, die Enden der Riegel abzuschneiden, damit das Zerlegen leichter und schneller geht – allerdings ertappst du dich vielleicht dabei, wie du die Scheibchen isst, die dabei anfallen … und schon hält man sich den Bauch!
3 – Mit einem Messer der Länge nach an der gesamten Unterseite eine Naht aufschneiden und dann versuchen, die Schokoladen-Toffee-Schicht abzuschälen, ohne die Köstlichkeit im Inneren zu beschädigen. Leider ist es uns nicht gelungen, auch nur einen einzigen Riegel heil zu lassen, hmpf.

3 – Als wir sahen, wie viel Schokolade und Toffee übrig waren, schlugen wir einen kleinen Umweg ein …

4 – Wir benutzten die traditionelle Schmelzmethode auf dem Herd, um die Außenschichten zu schmelzen, und gaben ein bisschen Milch dazu, damit es glatter wird – an dieser Stelle sollten wir dich vielleicht daran erinnern, dass geschmolzene Schokolade und geschmolzenes Toffee nicht auf Finger gehören, die man sich dann in den Mund steckt – es sei denn, du stehst auf Schmerzen im sadomasochistischen Sinn – in dem Fall: nur zu!

5 – Auf dem ersten Bild nicht zu sehen – wir kauften einen Beutel Knusper-Puff-Dingsbums der Eigenmarke und rührten so viel davon in die geschmolzene Masse, wie nur ging.

6 – Die Masse wurde von Hand zu Kugeln unterschiedlicher Größe gerollt, was dank des Toffeefetts gar keine so klebrige Angelegenheit war. Nachdem wir ein paar stibitzt hatten, kamen die Kugeln in den Kühlschrank!

7 – Zurück zur eigentlichen Aufgabe ….. Stammgäste dieser wundervollen Seite kennen das Schmelzen von Toffee ja bestens; wir können die bisherigen Anleitungen aber noch verbessern, indem wir zeigen, wie sich die Masse dabei ziehen ließ. Aber nur der Technik halber: Die Toffees wurden in der Mikrowelle in Stößen von 10 Sekunden gegrillt.

8 – Das Toffee wurde gedrittelt; zwei Drittel wurden für die obere Schicht zusammengeknetet, das untere wurde ausgerollt (gefühlt stundenlang ..) – weil Toffee ziemlich schnell fest wird, empfehlen wir, die Toffeestücke auf Backpapier in die Mikrowelle zu legen – höchstens 8 Sekunden bei voller Leistung –, damit es formbar bleibt. Das Toffee muss grundsätzlich auf Backpapier ausgerollt werden, es sei denn, du möchtest tatsächlich Zeit damit verbringen, eine verschmierte Arbeitsfläche zu putzen – dachte ich mir! Beim Ausrollen der oberen Schicht hat sich eine Technik bewährt: die Schicht einfach von Hand in die Länge ziehen – aber Vorsicht – keine Risse reinmachen, sonst ist alles ruiniert und du verschwendest Zeit mit erneutem Schmelzen!

9 – Mit der Mikrowelle schmolzen wir die Boost-Kerne, leider ließ ich sie zu lange drin, und übrig blieb eine Schüssel flüssiger, pulvriger Zucker, dessen schokoladige Tiefen durch ausgiebiges Hineinstochern mit den Fingern und Ablecken geplündert wurden! – also ab damit ins Gefrierfach – und wir nutzten die Gelegenheit, im Garten ein bisschen Sonne zu tanken ?
10 – Nachdem wir die geschmolzenen Kerne auf den Boden gelöffelt und (einigermaßen) glatt geformt hatten, wurde die obere Schicht darumgewickelt; weil wir das Toffee ziemlich dünn ausgerollt hatten, blieb viel übrig, das abgeschnitten und für die Toffee-Naschkatze in unserer WG aufbewahrt wurde. Die Kanten wurden mit roher Gewalt abgerundet und mit einer Schere beschnitten – wobei es, wie ich anmerken möchte, wohl keine gute Idee ist, eine labbrige zu nehmen ..

10 – Der Riegel kam mit seiner versiegelten, ordentlichen Toffeeschicht für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank – wieder eine Gelegenheit, noch ein bisschen Sonne zu tanken!
11 – Hier ein völlig unnötiges Foto von geschmolzener Schokolade; sie kam in Stößen von 10 Sekunden in die Mikrowelle, hmmmmm – Finger wurden leicht verbrannt und Bäuche gehalten.

12 – Die Schokolade (oder was nach dem ständigen Naschen davon übrig war) wurde dick auf die (inzwischen) gekühlte Toffeeschicht geklatscht. Der Riegel wurde vorsichtig bugsiert und im Kühlschrank auf ein Bett aus knisterndem Backpapier gelegt

13 – Am nächsten Tag wurde der monströse, aber zart aussehende Boost (na ja, ich bin eben eine Lady!) für das Querschnittfoto halbiert – leider haben wir nicht daran gedacht, noch einen normalen Boost für ein Vergleichsfoto zu besorgen – aber was soll’s, das Ding war 39 cm lang und 4–5 cm breit und etwas höher als breit! Sagen wir es so: Es ist ein perfekter Leckerbissen im Mundformat. Serviervorschlag: ein kleines Stück, nachdem es eine Weile weich werden durfte. Oder du beißt einfach einen Mundvoll ab, aber dann mach dich auf Wellen von Übelkeit und überwältigende, schokoladeninduzierte Schuldgefühle gefasst … Schuldgefühle, die durch die Kalorienzahl noch verstärkt werden, vorsichtig geschätzt auf mindestens 7000 ..

