„Crunchie 3“
Gerard, ein riesiger Crunchie-Riegel
Okay, was machen total gelangweilte Schüler (die für extrem wichtige Prüfungen lernen müssten) im Informatikunterricht, statt zu arbeiten ..? Sie gucken PIMPTHATSNACK! Kari, Ellie und Harriet träumten von ihren eigenen Riesen-Snacks, während ihr kleiner, kläffender walisischer Informatiklehrer ihnen mindestens 2 Stunden pro Woche den Rücken zukehrte. Als es dann so weit war, für den Geburtstag einer Freundin ihren eigenen riesigen, zuckerüberzogenen Kalorienberg zu bauen, waren sie aufgeregt. SEHR aufgeregt.
Wir wollten auf die Crunchie-Seite der Straße. Der machte uns am meisten Hunger und sah am leckersten aus. Uns war auch nicht klar, wie schwer er zu machen sein würde … wir dachten ernsthaft, wir könnten es besser …
Die Zutaten:
Ein kurzer Abstecher zum Supermarkt auf dem Heimweg brachte uns:
1 kg feinen Zucker
14 Tafeln (1,4 kg) billige, billige Schokolade J
500 ml Golden Syrup
Natron
Alufolie. Viel davon.

Zuerst bauten wir eine Form. Aus einem großen Karton, den wir dann mit Folie auskleideten. Wahrscheinlich hätten wir ihn auch mit Butter einfetten sollen, aber das haben wir vergessen.

Dann verrührten wir den ganzen Zucker und den Golden Syrup in einem riesengroßen Topf – in drei Portionen, nur um es uns noch schwerer zu machen. Als alles ein einziger großer, zuckriger Matsch war, stellten wir ihn auf den Herd, bis er blubberte und ganz bräunlich wurde.


Dann schlugen wir alles mit dem Natron auf, bis es wie ein riesiger, aufquellender Glibber aussah. Wir mussten ihn ganz schnell in die Form gießen, was in ziemlich verbrannten Fingern und einem komischen Brandgeruch in der Küche endete.

In der Form ging die Masse auf, und unsere Kreation war geboren. Aus unerfindlichen Gründen hieß sie Gerard, der Crunchie. Als er fest war, schälten wir ihn heraus und verbrachten viel zu viel Zeit damit, sicherzustellen, dass niemand eine Metallvergiftung von der Folie bekam, die in Gerards Zorn zurückgeblieben war.

Inzwischen erschienen weitere Gesichter am Fenster. Wir schmolzen 14 Tafeln Schokolade und gossen sie über Gerard, unser Schokoladenbaby.

Wir waren fertig, stolz auf unser Werk und von den Resten ein wenig im Zuckerrausch.

Auf die Verpackung hatten wir keine Lust mehr (wir sind faule Teenager). Aber seinen Zweck hat er ganz eindeutig erfüllt: Er hat auf der Party die rauen Mengen Alkohol aufgesaugt. Leider bekamen wir einen Fressflash und haben ihn aufgegessen, ohne das obligatorische Querschnittsfoto zu machen – du musst uns seine gigantische Leckerheit einfach glauben. WIR HABEN DEN SNACK AUF XXL GEBRACHT!!