Lebkuchenmann
Über dieses Projekt
Aus zwei Portionen Lebkuchenteig nach einem Kinderkochbuch der 1970er entsteht ein riesiger Lebkuchenmann, als Zuhälter eingekleidet mit Marzipanmantel, Hut und Bling.
Archivzusammenfassung aktualisiert
Zum Originalbericht und den Fotos ↓
Was im Originalbericht steht
Diese Hinweise unterscheiden das dokumentierte Ergebnis von Mengen oder Einstellungen, die im Bericht fehlen. Jeder Quellenlink führt zur entsprechenden Textstelle.
- Das Rezept stammte aus einem Kinderkochbuch der 1970er: 100g (4oz) Weizenmehl, 25g (1oz) brauner Zucker, 50g (2oz) Margarine, 75g (3oz) Golden Syrup, 1 Teelöffel Ingwer und ½ Teelöffel Natron, wobei der Bericht warnt, dass man am Ende verdoppelt; die Dekoration bestand aus viel Marzipan, 1 Tafel Schokolade, Silberkügelchen, Kokosraspeln und Schreibglasur, etwa 7 Pfund insgesamt. Ohne Waage galt die Buchregel, dass 1oz ein Esslöffel ist, doch ein Helfer maß mit dem Dessertlöffel, sodass der angebliche Teig als dicke Creme herauskam und mit mehr Mehl gerettet wurde, plus Zucker und Ingwer für den Geschmack. Die Masse wurde auf gefetteten Blechen als runder Kopf und zwei rechteckige Arme verstrichen, ging aus, und ein zweiter Ansatz ergab Rumpf und Beine; alles backte 15 Minuten bei gas mark 4 und klebte steinhart an den Blechen, von denen es mit Messern und einem biegsamen Spatel abgelöst wurde. Auf dem Couchtisch zusammengesetzt, kamen am nächsten Tag mit Kater Marzipanhut, Mantel, Stock und Sternbrille dazu, ein mit geschmolzener Schokolade und Kokos als Kunstpelz bedeckter Mantel, ein übriges Baiser auf dem Stock, Schreibglasur, eine Kette und weitere Silberkügelchen. Quelle 1 · Quelle 2 · Quelle 3 · Quelle 4 · Quelle 5 · Quelle 6 · Quelle 7 · Quelle 8 · Quelle 9
Notizen des Autors
Ausgewählte Abschnitte aus dem Originalbericht. Mengen können sich auf Einkäufe, Versuche oder das fertige Ergebnis beziehen. Der Link führt zum vollständigen Zusammenhang.
Alles andere dazugeben und ordentlich durchmischen. Problem! Der angebliche „Teig“ ist eher eine dicke Creme! Feststellen, dass Gav die Zutaten mit einem Dessertlöffel abgemessen hat, also ist alles ein bisschen daneben … einfach so lange Mehl nachkippen, bis es nach Teig aussieht! Noch etwas Zucker und Ingwer dazu, damit es besser schmeckt!
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Der Originalbericht
Man nehme ein altbewährtes Rezept aus einem Kinderkochbuch der 1970er ….

100 g (4 oz) Weizenmehl
25 g (1 oz) brauner Zucker
50 g (2 oz) Margarine
75 g (3 oz) Golden Syrup (heller Zuckersirup)
1 TL Ingwer
½ TL Natron
Aber am Ende wirst du das verdoppeln müssen!!
Deko:
Marzipan (jede Menge)
Schokolade (1 Tafel)
Silberperlen
Kokosraspel
Zuckerschrift
Geschätzte Kosten: 7 Pfund

Zuerst Rum-Cola für alle mixen. Rum trinken und dabei streiten, ob man das Rezept verdoppeln soll oder nicht. Liam meint, ein Rezept für 12 Lebkuchenmänner reicht locker …
Problem! Keine Küchenwaage! Aber das schlaue 70er-Jahre-Buch verrät uns, dass 1 oz ein Esslöffel ist, also los geht’s!
Margarine und Zucker schaumig schlagen, bis die Hand wehtut, während alle anderen einen White Russian trinken!

Alles andere dazugeben und ordentlich durchmischen. Problem! Der angebliche „Teig“ ist eher eine dicke Creme! Feststellen, dass Gav die Zutaten mit einem Dessertlöffel abgemessen hat, also ist alles ein bisschen daneben … einfach so lange Mehl nachkippen, bis es nach Teig aussieht! Noch etwas Zucker und Ingwer dazu, damit es besser schmeckt!
Alle verfügbaren Backbleche einfetten und die Masse auf einem davon kreisförmig verstreichen, für einen riesigen Lebkuchenkopf. Auf einem weiteren Blech mehr Masse zu 2 Rechtecken für die Arme verstreichen. Problem (schon wieder!): Die Masse ist alle (Liiiiiiammmm …), also von vorn anfangen und noch eine Portion machen. Die auf weiteren Blechen zu Rumpf und Beinen verstreichen. Alle Teile für 15 Minuten bei Gasstufe 4 in den Ofen. Noch einen White Russian trinken.

Der Zuhälterkopf scheint im Ofen eine Art Zuhälter-Aura zu verströmen!
Hurra! Alle Teile des Zuhälters sind gebacken! Und kleben außerdem bombenfest an den Blechen! Mit diversen Messern und biegsamen spatelartigen Dingern abkratzen! Geduld ist eine Tugend … zu hastig, und sie brechen einfach durch!
Auf der einzigen Fläche im Haus anordnen, die groß genug ist für diesen Pimp Daddy aller Lebkuchenmänner … dem Couchtisch!
Einen Marzipan-Modedesigner mit Zuhälter-Klamotten beauftragen und großzügig mit Silberperlen als Bling verzieren! Sich zu betrunken fühlen, um sinnvoll weiterzumachen. Das bisherige Werk bewundern und ab in den Pub!

Am nächsten Tag (samt Kater) große Marzipanplatten ausrollen und daraus Hut, Mantel, Zuhälterstock und goldene Zuhälter-Sternchenbrille machen. Den Mantel aufpimpen, indem man ihn für einen Kunstpelz-Effekt mit geschmolzener Schokolade und Kokosraspeln überzieht. Pelzbesatz und Feder an den Zuhälterhut. Auf den Zuhälterstock kommt eines der Baisers, die von der Süßkram-Orgie am Vorabend übrig sind! Mit Zuckerschrift verzieren … mit einer Zuhälterkette und noch mehr Silberperlen extra Bling dazu!

Et voilà! Der Lebkuchen-Pimp-Daddy ist fertig!