Pimp That Snack
Sprache: Deutsch

Kolossale Vanilleschnitte

Über dieses Projekt

Zwei Australier bauten eine Form aus MDF, füllten sie mit Blätterteig und selbst gekochtem Vanillepudding und krönten das Ganze mit Zuckerguss und Himbeerschlieren.

Archivzusammenfassung aktualisiert

Zum Originalbericht und den Fotos ↓
Die fertige Schnitte auf einem Schreibtisch, eine dicke Puddingschicht unter dem marmorierten weißen Zuckerguss

Was im Originalbericht steht

Diese Hinweise unterscheiden das dokumentierte Ergebnis von Mengen oder Einstellungen, die im Bericht fehlen. Jeder Quellenlink führt zur entsprechenden Textstelle.

  • Die geschätzten Kosten: 70,00 AUD für die Zutaten und 15,00 AUD für die Form: 18 Liter Milch, 1,5 kg Rohzucker, 1 kg Puddingpulver, 6 Blätter Blätterteig, etwas Gelatine, Vanillearoma, 1 kg Puderzucker, Himbeermarmelade und etwas Butter. Kein Backblech war groß genug, also wurde die Form aus MDF vom Baumarkt gebaut und mit Frischhaltefolie ausgelegt, und mehrere Teigblätter wurden für den Boden zusammengefügt. Nach einem Probeansatz kam Gelatine für die Stabilität dazu; der Pudding musste in Portionen von 3 Litern gekocht werden, sechs Ansätze an drei Abenden nach der Arbeit. Obenauf kam eine zweite Teiglage, dann Zuckerguss mit Himbeermarmeladen-Schlieren, mit einer Kelle verstrichen, und die 20 kg schwere Schnitte wurde auf Onkel Noels Geburtstagsfeier enthüllt. Quelle 1 · Quelle 2 · Quelle 3 · Quelle 4 · Quelle 5 · Quelle 6 · Quelle 7 · Quelle 8
Notizen des Autors

Ausgewählte Abschnitte aus dem Originalbericht. Mengen können sich auf Einkäufe, Versuche oder das fertige Ergebnis beziehen. Der Link führt zum vollständigen Zusammenhang.

Geschätzte Kosten: AUD$70,00 für die Zutaten AUD$15,00 für die Form

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18 Liter Milch 1,5 kg Rohrzucker 1 kg Vanillepuddingpulver 6 Platten herrlicher Blätterteig Ein bisschen Gelatine Vanillearoma 1 kg Puderzucker Himbeermarmelade Und etwas Butter

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Der Originalbericht

Geschätzte Kosten: AUD$70,00 für die Zutaten
AUD$15,00 für die Form

Wir hier in Australien sind ein bescheidenes Völkchen, aber nichts lieben wir mehr, als die Poms (die Briten) mit ihren eigenen Waffen zu schlagen. Ja, ja, ich weiß, wir haben die letzte Rugby-Weltmeisterschaft verloren, und die Ashes (die Cricket-Serie gegen England) übrigens auch, also war es für uns Aussies an der Zeit, ein bisschen verlorenen Stolz zurückzuerobern. Es war Zeit für mich und meinen Kumpel Pimp-master Mark, die Ehre wiederherzustellen.

Es hat eine Weile gedauert, bis uns etwas typisch Australisches eingefallen ist, und am Ende haben wir uns für die bescheidene Vanilleschnitte entschieden: erstklassiger Vanillepudding zwischen zwei Lagen Blätterteig, obendrauf Zuckerguss.

Um diesen Riesen-Snack auf den Weg zu bringen, brauchten wir folgende Zutaten:

18 Liter Milch
1,5 kg Rohrzucker
1 kg Vanillepuddingpulver
6 Platten herrlicher Blätterteig
Ein bisschen Gelatine
Vanillearoma
1 kg Puderzucker
Himbeermarmelade
Und etwas Butter

Blätterteig, eine Kiste Milchflaschen, Puddingpulver, Gelatine, Eier und Butter

Außerdem haben wir festgestellt, dass es keine Backbleche gab, die für das Ausmaß an Monstrosität taugten, das uns vorschwebte. Also bin ich in den Baumarkt um die Ecke gegangen und habe MDF-Platten für die Form gekauft. Das bin ich, wie ich meine längst verschütteten Werkunterricht-Kenntnisse aus der 8. Klasse einsetze. Da wäre jeder Schalungsbauer stolz, da bin ich mir sicher.

Ein Mann nagelt die flachen MDF-Platten der Form zusammen, auf dem Tisch eine Bierdose

Zuerst haben wir die Form mit Frischhaltefolie ausgelegt, damit sich alles leichter herauslösen lässt. Dann haben wir ein paar Blätterteigplatten zusammengefügt, um den Boden der Schnitte zu machen. Hinweis an die Blätterteighersteller: Eure jämmerlichen Platten sind viel zu klein für ernsthafte Riesen-Snacks!!

Gebackene Blätterteigplatten in der mit Frischhaltefolie ausgelegten Holzform

Jetzt kam der ernste Teil – der Pudding. Wir waren nicht sicher, ob er stabil genug sein würde, also haben wir etwas Gelatine dazugegeben. Pimp-master Mark hat eine Testportion gemacht, um Konsistenz und Stabilität zu prüfen. Sie sah fest genug aus, und beim Essen hatte sie die Konsistenz von Clag-Kleber (australischer Bastelkleister), also wussten wir, dass wir richtig lagen.

Eine Hand hält im Kühlschrank eine Schale mit festem Pudding neben Dosen Carlton Draught

Das Puddingkochen hat ewig gedauert – wir mussten den Pudding jeweils 3 Liter auf einmal kochen. Leider wollte uns der Arbeitgeber keinen Snack-Sonderurlaub geben, also haben der Pimp-master und ich drei Abende nach Feierabend gebraucht, um alle sechs Portionen Pudding fertigzukriegen.

Dicker gelber Pudding wird aus einem großen Topf in die ausgelegte Holzform gegossen

Als die Form mit wabbeligem Pudding gefüllt war, haben wir noch eine Lage Blätterteig gemacht und oben auf den Pudding gelegt. Normalerweise kommt auf die Schnitte nur Vanilleguss, aber wir haben beschlossen, sie mit ein paar Himbeermarmeladen-Schlieren noch extra aufzumotzen. Man beachte das maurerkellenartige Werkzeug zum Auftragen des Zuckergusses.

Weiß glasiert und mit roten Linien marmoriert steht die Schnitte in ihrer Form auf der Arbeitsplatte

Enthüllt wurde die Schnitte auf der Geburtstagsparty von Onkel Noel, der auf dieser ganzen Reise unsere treue Küchen-Bitch war. Leider konnten wir die Party nicht richtig genießen, denn ich bin mir sicher, dass wir uns beim Heben dieses 20 kg schweren Monsters einen Leistenbruch geholt haben.

Die fertige Schnitte auf einem Schreibtisch, eine dicke Puddingschicht unter dem marmorierten weißen Zuckerguss

Die puddingsüße Liebe haben wir mit den Leuten auf der Arbeit geteilt, denen unsere XXL-Vanilleschnitte tatsächlich geschmeckt hat. Fürs Erste will ich in meinem ganzen Leben keine verdammte Vanilleschnitte mehr sehen, und auch überhaupt keinen Pudding. Aber wir haben uns für ein bisschen australischen Riesen-Snack-Stolz richtig reingehängt….. Aussie! Aussie! Aussie! Oi! Oi! Oi!

Das erste Stück ist abgeschnitten und zeigt, wie hoch die Puddingschicht ist, daneben ein Tranchiermesser und ein Stück auf einem Teller

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