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Riesen-Twix 2

Über dieses Projekt

Ein meterlanges Abflussrohr aus dem Baumarkt dient als Form für einen Twix-Riegel aus 32 Tafeln Schokolade, selbst gebackenem Shortbread und Butterscotch-Karamell.

Archivzusammenfassung aktualisiert

Zum Originalbericht und den Fotos ↓
Der fertige, geriffelte Riesenriegel auf seiner schwarzen Unterlage lässt den normalen Twix-Finger davor winzig aussehen

Was im Originalbericht steht

Diese Hinweise unterscheiden das dokumentierte Ergebnis von Mengen oder Einstellungen, die im Bericht fehlen. Jeder Quellenlink führt zur entsprechenden Textstelle.

  • Das gekaufte Buttertoffee wurde geschmolzen, als misslungen verworfen und durch eine Karamellmasse aus Zucker, Butter sowie Wasser, Sahne und Mehl ersetzt. Das waren getrennte Versuche. Das Shortbread-Rezept, die Gewichte der Schokoladentafeln und die Mengen der zugegebenen Flüssigkeiten fehlen. Quelle 1 · Quelle 2 · Quelle 3 · Quelle 4
Notizen des Autors

Ausgewählte Abschnitte aus dem Originalbericht. Mengen können sich auf Einkäufe, Versuche oder das fertige Ergebnis beziehen. Der Link führt zum vollständigen Zusammenhang.

Aber was nehmen wir als Form? Wieder nach langem Nachdenken kamen wir zu dem Schluss, dass es Zeit für einen Ausflug in den Baumarkt unseres Vertrauens war, B&Q, und eine halbe Stunde später nannten wir stolz ein meterlanges Stück Abflussrohr samt Endkappen für 4 £ unser Eigen. Es ist 1 m lang und hat 10 cm Durchmesser, dazu ein praktisches Gitter oben drauf für, na ja, nicht besonders viel.

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Der Originalbericht

Nach langem Nachdenken und viel Surfen auf pimpthatsnack an einem verschneiten Tag in
Großbritannien haben wir beschlossen, dass es zur Feier des Ferienbeginns
unsere Mission sein sollte, einen Riesen-Twix zu machen. Ja, einen riesigen.

Aber was nehmen wir als Form? Wieder nach langem Nachdenken kamen wir zu dem Schluss,
dass es Zeit für einen Ausflug in den Baumarkt unseres Vertrauens war, B&Q, und eine halbe Stunde
später nannten wir stolz ein meterlanges Stück Abflussrohr samt
Endkappen für 4 £ unser Eigen. Es ist 1 m lang und hat 10 cm Durchmesser, dazu ein praktisches
Gitter oben drauf für, na ja, nicht besonders viel.

Dann war es Zeit für einen Besuch im Supermarkt unseres Vertrauens, „LiDL“. Nachdem
wir einen Twix-Riegel gründlich analysiert und ein paar Berechnungen angestellt hatten,
kamen wir zu dem Ergebnis, dass wir eine Menge Schokolade brauchen. Eine Menge. Also, Einkäufe bei
„LiDL“:

– 32 Tafeln Schokolade – 8,00 £
– 3 kg Demerara-Zucker – 2,00 £
– 1 kg Butter – 2,00 £
– 1,5 kg Weizenmehl – 1,00 £
– Ein paar Butter-Toffees.

Gesamtkosten der XXL-Version also: etwa 18,00 £.

Weiter ging’s. Ab 9 Uhr morgens versuchten wir herauszufinden, wie wir
das anstellen sollten. Es war ein großes Projekt, aber los geht’s.

Zuerst wurde das Abflussrohr mit einem meterlangen Stück Backpapier ausgelegt.
Wir haben 15 Tafeln Schokolade geschmolzen, alles in die Form gegossen
und die Schokolade mit noch einem Blatt Backpapier abgedeckt. Mit einer
Posterrolle haben wir die Schokolade an den Rohrwänden hochgedrückt.

Ein Stück halbrundes Kunststoffrohr, mit Backpapier ausgelegt und als Form an einen Tisch geklemmt

Mangels einer besseren Idee haben wir dann das ganze Rohr in eine
Badewanne mit kaltem Wasser gelegt, um es abzukühlen.

Okay, weiter mit dem Shortbread. Der Keks in einem normalen Twix ist Shortbread sehr ähnlich,
nur mit weniger Butter. Also haben wir ihn mit einem
Shortbread-Rezept nachgebaut. Wir haben 6 riesige Platten gemacht, ungefähr in Twix-Form, die dann
in den Ofen geschoben wurden.

Drei lange Bleche mit heller Keksmasse backen auf verschiedenen Einschüben im Ofen

Während die im Ofen waren, ging es an den Karamell. Wir hatten Angst,
dass am Ende ein hartes Toffee dabei herauskommt, das nicht viel gemeinsam hätte
mit dem cremig-flüssigen Karamell in einem Twix. Also bestand unser erster Versuch darin,
eine ganze Packung Butter-Toffees in der Mikrowelle zu erhitzen.
Das war allerdings kein großer Erfolg: Wir hatten zwar die ideale Methode gefunden,
um ein Werther’s Original in Riesengröße nachzubauen, aber ein fester Toffeeklumpen, der sich nicht
vom Schüsselboden lösen wollte, war echt nicht cool.

Ein Topf Karamell blubbert auf dem Herd und wird mit einem langen Holzlöffel umgerührt

Also ab ins Internet. Wir haben uns für eine dicke, zuckrigere
Variante einer Butterscotch-Soße entschieden, die wir getestet haben und die fast
genauso schmeckte wie der Twix-Karamell. 3 Kilo Zucker, ein halbes Kilo Butter
und jede Menge Wasser, Sahne und Mehl später hatten wir einen kleinen Berg
Karamell, den wir abkühlen ließen.

Jetzt war es Zeit, alles zusammenzusetzen. Wir holten die Schokolade
aus der Wanne, raus kamen die Posterrolle und die zweite Lage
Backpapier, und rein kam der Karamell, gleichmäßig über den ganzen Riegel verteilt:

Jemand mit Schürze gießt Karamell aus einem Krug in die mit Schokolade ausgekleidete Rinnenform

Dann haben wir das Shortbread passgenau zugeschnitten und doppelt
dicke Keksschichten im Karamell schwimmen lassen:

Gebackene Keksplatten, hintereinander in die mit Karamell gefüllte Rinnenform gelegt

Als das erledigt war, haben wir einfach die restlichen 17 Tafeln
Schokolade geschmolzen und über den Keks gekippt, bevor der
ganze Riegel, der jetzt enorm viel mehr wog, wieder in die Wanne kam.

Jetzt war es Zeit, eine Verpackung für das schokoladige
Biest zu basteln. Wir haben eine Papierrolle aufgetrieben und uns darangemacht, das Twix-Logo zu vergrößern
und das Ganze in der richtigen Farbe anzumalen.

Als der Riegel abgekühlt war, haben wir ihn einfach auf etwas
Backpapier gestürzt und richtig herum hingelegt. Zum Schluss haben wir noch
Schokolade oben auf den Riegel geschichtet, um dieselbe Struktur wie beim
Original-Riegel hinzubekommen. Als das fest war, wurde das Ganze in
Alufolie gewickelt und in seine Verpackung gesteckt.

Der gestürzte, meterlange Schokoriegel auf einem Tisch, daneben ein normaler Twix-Finger zum Größenvergleich

Der fertige, geriffelte Riesenriegel auf seiner schwarzen Unterlage lässt den normalen Twix-Finger davor winzig aussehen

Selbst gemachte gelbe Verpackung mit drei Twix-Logos, über zwei Esszimmerstühle gespannt

Da hast du’s: ein Monster-Twix-Riegel! Die nächste Herausforderung war, genug
Leute zu finden, die ihn essen …

Kuppelförmiger, schokoüberzogener Twix auf zerknitterter Alufolie, vorne läuft Karamell herunter, dahinter die Küche

**Die wichtigsten Daten:**

– 10 cm Durchmesser

– 1 Meter lang

– Über 6 Kilo schwer!

– Schätzungsweise 10.000 Kalorien

– **126-mal so groß wie ein normaler Twix-Einzelfinger!**

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