Feigenrolle
Ein riesiger Feigenkeks im Gangsta-Style
Wir chillen so in unserer Bude und checken, was wir nach unserem letzten schokolicious Versuch mit ’nem After Eight als Nächstes in XXL bauen. Als knallharte XXL-Snack-Hurensöhne und -töchter entschieden wir uns für den Lieblingssnack zur Teezeit von jedem Gangsta mit Selbstachtung: die Feigenrolle. Reeespekt!
XXL-Zutaten:
Zucker: 20 Pence. Süß!
Eier: 20 Pence
Margarine: 50 Pence. Der bekannte Markenname wird strategisch von Eiern verdeckt.
Mehl: 20 Pence
Getrocknete Feigen: 1,50 £. Halten bei uns harten Hunden die Verdauung am Laufen
Backpulver: Aus dem Marcie geklaut. Wir sind knallhart.
Gesamt: 2,60 £

Wie echte Gangsta-Feigen waren die Feigen steinhart, also weichten wir sie über Nacht ein. Dann hackten wir sie klein, gaben Zucker dazu und kochten sie gnadenlos zu Feigenmarmeladen-Napalm.

Egal wie lange wir kochten, die Mistdinger wollten sich einfach nicht auflösen, also zückten wir den treuen Mixer. Nehmt das, ihr lästigen Feigen!

Wir siebten das Mehl, weil in keiner Feigenrolle keine Klümpchen nich drin sind. Nee, Sir. Wir rieben die Margarine ein. So wie sie’s uns in Hauswirtschaft an der Gangsta-Schule beigebracht haben. Dann schlugen wir die Eier und die Milch, wie wir dir deinen armseligen Arsch versohlen würden, und kippten das Ganze in die Schüssel.

Dann kneteten wir den Teig, als bräuchten wir dringend Knete. Wir merkten, dass wir kein Nudelholz hatten, wahrscheinlich wegen irgendeiner Gangsta-Aktion, also nahmen wir als die knallharten Gangstas, die wir nun mal sind, stattdessen eine Flasche Balsamicoessig. Rock ’n’ Roll!

Die Feigenmarmelade löffelten wir heraus und verteilten sie.

Wir klappten den Teig darüber und versteckten die Naht geschickt an der Unterseite. Das Blech fetteten wir richtig ordentlich ein und streuten etwas reines kolumbianisches Mehl drauf, damit nix kleben bleibt. Wir mögen ja harte Gangstas sein, die mit ihren Goldzähnen Kugeln aufhalten, aber es brauchte trotzdem zwei von uns, um das Ding aufs Blech zu hieven. Dann wischten wir das Blut von einem Springmesser und ritzten ein paar Linien in die Oberseite, für den authentischen „geriffelten“ Look.

Dann schmissen wir den Bad Boy bei Gasstufe 5 für 20 Minuten in den Ofen, was uns Zeit gab, die harten Straßen von Lancaster aufzuräumen.

Nach einigem Hin und Her hoben wir das Biest mit einem Pfannenwender, einem Tortenständer und vier Händen vom Blech. Dann zeigten wir der Feigenrolle, wer hier der Boss ist, und schnitten die Enden ab.

Siehe da: der Feigenrollen-Koloss! Rück zur Seite, P. Diddy, Platz da für P. Figgy!!

Jetzt kommt der Kriss-Kross-Querschnitt. Wir zogen unsere Hosen verkehrt herum an, kochten eine echt krasse Menge Tee und legten los!!!
