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Sprache: Deutsch

„Bukabuka Makizushi“

Eine riesige Sushirolle aus der Kuchenform

Über dieses Projekt

In einem mit Nori ausgekleideten Backformring wird Sushireis um ein Glas gedrückt; das Loch in der Mitte wird mit Dosenthunfisch und Paprikastreifen gefüllt.

Archivzusammenfassung aktualisiert

Zum Originalbericht und den Fotos ↓
Die fertige Riesen-Makirolle liegt auf einem Brett neben einer normalen zum Größenvergleich.
Notizen des Autors

Ausgewählte Abschnitte aus dem Originalbericht. Mengen können sich auf Einkäufe, Versuche oder das fertige Ergebnis beziehen. Der Link führt zum vollständigen Zusammenhang.

3 Nori-Blätter (Seetang) – 1.13 £ für 10 Blätter etwa 500 g Nishiki-Reis (Sushi-Reis) – 1.97 £ pro kg 2 Dosen Thunfisch in Öl – 1.99 £ für 4 2 Paprikaschoten (1 rote, 1 grüne) – 1.29 £ für 3

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Außerdem nötig: Springform oder Backform mit herausnehmbarem Boden Glas Kochtopf Löffel Scharfes Messer

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Bukabuka Makizushi: das archivierte Rezept

Zusammengefasst aus dem Originalbericht von Chloe ‘Pesky’ McGenn, veröffentlicht am 2006-04-17. Mengen und Methode stammen von der Einsenderin; dies ist kein neuer Küchentest.

Genannte Zutaten

  • 3 Nori-Blätter (Seetang)
  • Etwa 500g Nishiki-Reis (Sushireis)
  • 2 Dosen Thunfisch in Öl
  • 2 Paprika (1 rote, 1 grüne)
  • Eine Springform, ein Glas, ein Topf, Löffel und ein scharfes Messer

Der Bericht nennt Preise: Nori 1,13 £ für 10 Blätter, Reis 1,97 £ pro kg, Thunfisch 1,99 £ für 4 Dosen und Paprika 1,29 £ für 3; die Dosengröße ist nicht angegeben und auf dem Zutatenfoto nicht lesbar. Der Reis ist mit etwa 500g angegeben.

Beschriebene Zubereitung

  1. Den Reis kochen und dabei im Auge behalten, weil Nishiki-Reis leicht trocken kocht: 20 Minuten, dann Herd aus, Deckel drauf und 10 Minuten stehen lassen. Vor dem Zusammenbau abkühlen lassen; die Einsenderin tat es nicht und bezahlte dafür.
  2. Die Nori-Blätter in Streifen schneiden und den Ring der Backform innen damit auskleiden; der Ring steht ohne Boden auf einem Schneidebrett.
  3. Das Glas ungefähr in die Mitte des Rings stellen; der Reis wird darum gedrückt und das Loch später gefüllt.
  4. Die Thunfischdosen öffnen, das überschüssige Öl abgießen und die Stücke in einer Schüssel zerpflücken. Die Paprika für die Mitte in Streifen schneiden.
  5. Den Reis zwischen Ring und Glas packen, ohne Glas oder Nori zu verschieben, fest andrücken und zum Abkühlen und Festwerden in den Kühlschrank stellen, etwa dreißig Minuten.
  6. Das Glas vorsichtig herausziehen und das Loch mit Thunfisch füllen: halb füllen, eine Lücke machen, Paprikastäbchen passender Länge hineinstellen und Thunfisch darum häufen, Schnittenden nach oben.
  7. Den Ring abheben; war der Reis heiß, ist das Nori am Metall versengt und lässt sich mit weiteren Streifen flicken, die am warmen Reis besser haften.

Den vollständigen Originalbericht lesen →

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Der Originalbericht

Maki sind die kleinen Sushi-Rollen, die man in Schachteln im Supermarkt bekommt. Die Idee kam mir beim Spielen von „We Love Katamari“: In einem Level rollt man einen Sumoringer durch die Straßen und sammelt riesige Sushi-Stücke ein, um ihn für den Kampf zu stärken. Wenn das keine Lust auf das Spiel macht, weiß ich auch nicht.

Auf der Arbeitsplatte stehen Öl, Reisessig, Sushireis, Nori, eine Kuchenform und ein Reiskocher.

Zutaten

3 Nori-Blätter (Seetang) – 1.13 £ für 10 Blätter
etwa 500 g Nishiki-Reis (Sushi-Reis) – 1.97 £ pro kg
2 Dosen Thunfisch in Öl – 1.99 £ für 4
2 Paprikaschoten (1 rote, 1 grüne) – 1.29 £ für 3

Außerdem nötig:
Springform oder Backform mit herausnehmbarem Boden
Glas
Kochtopf
Löffel
Scharfes Messer

1. Zuerst den Reis kochen. Nishiki-Reis bringt mich zur Verzweiflung, weil er mir immer trockenkocht. Vielleicht lasse ich mich bloß ablenken, aber ich gebe lieber dem Reis die Schuld. Behalte ihn im Auge: Er braucht 20 Minuten. Dann den Herd ausschalten, den Topf zudecken und den Reis 10 Minuten stehen lassen.

2. Das wichtigste Merkmal dieses Riesen-Maki – das ihn von einem bloßen Reishaufen unterscheidet – ist natürlich der Seetang. Ich schnitt die Nori-Blätter in Streifen und kleidete damit die Innenseite des Formrings aus. Den Boden der Backform ließ ich weg und stellte nur den runden Metallring auf ein Schneidebrett.

Vier lange Noristreifen sind geschnitten und auf einem weißen Brett ausgelegt.

Noristreifen kleiden die Innenwand einer runden Springform aus.

3. Sobald die Form mit Nori ausgekleidet ist, das Glas ungefähr in die Mitte stellen. Normalerweise rollt man Sushi zu einer Rolle. Für dieses Exemplar bräuchten wir aber ein Nori-Blatt in Bettdeckengröße und Arme wie Popeye. Stattdessen lassen wir in der Mitte ein Loch für den Fisch.

4. In diesem Maki steckt kein roher Fisch: So mache ich ihn immer, und außerdem würde ich für niemanden irgendwo rohen Fisch hineinstopfen. Öffne einfach die beiden Dosen, gieße das überschüssige Öl ab und zerteile die Stücke in einer Schüssel.

5. Für den typischen Sushi-Look schnitt ich die Paprika in Streifen, die später in die Mitte des Fischs kommen sollten.

Rote und grüne Paprika sind neben einer Rollmatte auf einem Brett in dünne Streifen geschnitten.

6. Als die zehn Minuten um waren, beschloss ich, das Sushi sofort zu machen. Ich war zu aufgeregt. Falls du das nachmachen willst, lass den Reis bitte abkühlen, wie wir später noch sehen werden …

7. Der Trick besteht darin, den Reis zwischen Backformring und Glas zu bekommen, ohne das Glas oder die Nori zu verschieben. Tollpatsch, wie ich bin, durfte ich hinterher erst mal sauber machen.

Eine Kuchenform ist mit Sushireis um ein Glas gefüllt, das die Öffnung in der Mitte freihält.

8. Den Reis fest andrücken und dann im Kühlschrank abkühlen und fest werden lassen.

9. Nach dreißig Minuten – bei mir waren es eher dreißig Sekunden – das Glas vorsichtig herausziehen und den Hohlraum mit Thunfisch füllen.

Thunfisch und gehackte Paprika füllen die Mulde in der Mitte des fest gedrückten Reises.

10. Damit die Paprikastreifen aufrecht stehen, das Loch halb mit Thunfisch füllen und in der Mitte eine Lücke lassen. Die Streifen auf die richtige Länge schneiden, hineinstellen und ringsherum weiter Thunfisch anhäufen, bis es passt. Wer es ganz genau nimmt, hält den weißen Reis frei von Thunfisch und richtet die Schnittflächen der Paprika nach oben: Dann sieht das Ganze wie eine Scheibe aus einer Sushi-Rolle aus.

11. Jetzt muss das Ganze aus der Form, und hier fängt es an, schiefzugehen. Eine Kombination aus zu heißem Reis (dank meiner Ungeduld) und einem Metallring, der Wärme sehr gut leitet, hat sich verschworen, um die Nori zwischen Ring und Reis zu verbrutzeln.

Seitenansicht der aus der Form gelösten Rolle mit einem Noriband um den Reis.

12. Egal, wir flicken das einfach mit ein paar weiteren, in Streifen geschnittenen Nori-Blättern. Der Reis ist IMMER NOCH ein bisschen heiß, was eindeutig hilft, dass die Nori außen kleben bleibt.

13. Und da haben wir’s! Zum Servieren brauchst du 2 Gartenstäbe als Essstäbchen, die größte Flasche Sojasoße, die du finden kannst, und ein A4-großes Stück eingelegten Ingwer, das obendrauf liegt. Wassaaaaabi!

Die fertige Riesen-Makirolle liegt auf einem Brett neben einer normalen zum Größenvergleich.

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