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Sprache: Deutsch

„Bukabuka Makizushi“

Eine riesige Sushirolle aus der Kuchenform

Maki sind die kleinen Sushi-Rollen, die man in Schachteln im Supermarkt bekommt. Die Idee kam mir beim Spielen von „We Love Katamari“: In einem Level rollt man einen Sumoringer durch die Straßen und sammelt riesige Sushi-Stücke ein, um ihn für den Kampf zu stärken. Wenn das keine Lust auf das Spiel macht, weiß ich auch nicht.

„Bukabuka Makizushi“, photo 1 of 8

Zutaten

3 Nori-Blätter (Seetang) – 1.13 £ für 10 Blätter
etwa 500 g Nishiki-Reis (Sushi-Reis) – 1.97 £ pro kg
2 Dosen Thunfisch in Öl – 1.99 £ für 4
2 Paprikaschoten (1 rote, 1 grüne) – 1.29 £ für 3

Außerdem nötig:
Springform oder Backform mit herausnehmbarem Boden
Glas
Kochtopf
Löffel
Scharfes Messer

1. Zuerst den Reis kochen. Nishiki-Reis bringt mich zur Verzweiflung, weil er mir immer trockenkocht. Vielleicht lasse ich mich bloß ablenken, aber ich gebe lieber dem Reis die Schuld. Behalte ihn im Auge: Er braucht 20 Minuten. Dann den Herd ausschalten, den Topf zudecken und den Reis 10 Minuten stehen lassen.

2. Das wichtigste Merkmal dieses Riesen-Maki – das ihn von einem bloßen Reishaufen unterscheidet – ist natürlich der Seetang. Ich schnitt die Nori-Blätter in Streifen und kleidete damit die Innenseite des Formrings aus. Den Boden der Backform ließ ich weg und stellte nur den runden Metallring auf ein Schneidebrett.

„Bukabuka Makizushi“, photo 2 of 8

„Bukabuka Makizushi“, photo 3 of 8

3. Sobald die Form mit Nori ausgekleidet ist, das Glas ungefähr in die Mitte stellen. Normalerweise rollt man Sushi zu einer Rolle. Für dieses Exemplar bräuchten wir aber ein Nori-Blatt in Bettdeckengröße und Arme wie Popeye. Stattdessen lassen wir in der Mitte ein Loch für den Fisch.

4. In diesem Maki steckt kein roher Fisch: So mache ich ihn immer, und außerdem würde ich für niemanden irgendwo rohen Fisch hineinstopfen. Öffne einfach die beiden Dosen, gieße das überschüssige Öl ab und zerteile die Stücke in einer Schüssel.

5. Für den typischen Sushi-Look schnitt ich die Paprika in Streifen, die später in die Mitte des Fischs kommen sollten.

„Bukabuka Makizushi“, photo 4 of 8

6. Als die zehn Minuten um waren, beschloss ich, das Sushi sofort zu machen. Ich war zu aufgeregt. Falls du das nachmachen willst, lass den Reis bitte abkühlen, wie wir später noch sehen werden …

7. Der Trick besteht darin, den Reis zwischen Backformring und Glas zu bekommen, ohne das Glas oder die Nori zu verschieben. Tollpatsch, wie ich bin, durfte ich hinterher erst mal sauber machen.

„Bukabuka Makizushi“, photo 5 of 8

8. Den Reis fest andrücken und dann im Kühlschrank abkühlen und fest werden lassen.

9. Nach dreißig Minuten – bei mir waren es eher dreißig Sekunden – das Glas vorsichtig herausziehen und den Hohlraum mit Thunfisch füllen.

„Bukabuka Makizushi“, photo 6 of 8

10. Damit die Paprikastreifen aufrecht stehen, das Loch halb mit Thunfisch füllen und in der Mitte eine Lücke lassen. Die Streifen auf die richtige Länge schneiden, hineinstellen und ringsherum weiter Thunfisch anhäufen, bis es passt. Wer es ganz genau nimmt, hält den weißen Reis frei von Thunfisch und richtet die Schnittflächen der Paprika nach oben: Dann sieht das Ganze wie eine Scheibe aus einer Sushi-Rolle aus.

11. Jetzt muss das Ganze aus der Form, und hier fängt es an, schiefzugehen. Eine Kombination aus zu heißem Reis (dank meiner Ungeduld) und einem Metallring, der Wärme sehr gut leitet, hat sich verschworen, um die Nori zwischen Ring und Reis zu verbrutzeln.

„Bukabuka Makizushi“, photo 7 of 8

12. Egal, wir flicken das einfach mit ein paar weiteren, in Streifen geschnittenen Nori-Blättern. Der Reis ist IMMER NOCH ein bisschen heiß, was eindeutig hilft, dass die Nori außen kleben bleibt.

13. Und da haben wir’s! Zum Servieren brauchst du 2 Gartenstäbe als Essstäbchen, die größte Flasche Sojasoße, die du finden kannst, und ein A4-großes Stück eingelegten Ingwer, das obendrauf liegt. Wassaaaaabi!

„Bukabuka Makizushi“, photo 8 of 8

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