„Enormouse“
Eine riesige rosa Zuckermaus
Gigantomaus
ZUTATEN:

1. Als zwei völlig aufgedrehte Mädels haben wir beschlossen, dass unsere Kreation eine ziemlich große, ziemlich rosa Maus werden musste. Ehrfürchtig und inspiriert von einigen der phänomenalen Riesen-Snacks hier, fanden wir, dass wir mindestens die Zuckermasse selbst anrühren mussten. Und so begann das Zusammenpanschen der Gelatinewiderlichkeit. WIE VIEL PULVER AUCH IMMER mit IRGENDWAS ANDEREM – ICH HAB KEINE AHNUNG, WIE WIR DAS GEMACHT HABEN – über einem Topf mit kochendem Wasser auflösen. Wie auf den Fotos vielleicht zu sehen ist, haben wir ein männliches Wesen aus der Nähe eingespannt, weil der Geruch ekelhaft war.

2. Während die Gelatine ihr eigenes ekliges Ding macht, muss der Puderzucker gesiebt werden, damit er schön glatt wird und alle Klümpchen verschwinden. Wir dachten, es wäre vielleicht klug, das im Garten zu machen, und wie sich herausstellte, war das womöglich die beste Idee, die eine von uns beiden je hatte, denn die Nachwirkungen waren ziemlich spektakulär.

3. Versuchen, die phänomenal schwere Tüte Puderzucker hochzuheben.
4. Nach kläglichem Scheitern wurde erneut der LMN (leidgeprüfter Mann in der Nähe) eingespannt. Für so viel Zuckermasse braucht man spektakuläre 12 Tassen Puderzucker. Das Ganze dauert ziemlich lange, ist ein bisschen langweilig, und wir haben den leisen Verdacht, dass das Einatmen von Puderzucker eigentlich nicht besonders gesund ist.

5. An dieser Stelle dachten wir, wir wären schlau, und gaben erst mal nur die halbe Gelatine zum halben Puderzucker. Tja, offenbar war unser Vorrat an genialen Ideen damit aufgebraucht, denn als wir zur zweiten Portion kamen, war die Gelatine in der Schüssel schon fast fest, was das Einarbeiten viel schwerer machte. Wir würden also empfehlen, eine Badewanne oder so was aufzutreiben und alles auf einmal zu versuchen. Die Gelatine nach und nach zu den Puderzuckerbergen geben, dabei rühren und dann kneten.

6. Von der ganzen Prozedur gründlich die Nase voll haben und den LMN und die jüngste Schwester zum Weiterkneten verdonnern, während du dasitzt und quatschst.
7. Etwas Lebensmittelfarbe dazugeben. Aus Authentizitätsgründen haben wir Rot genommen, um einen rosa Farbton hinzukriegen. In Panik geraten, weil die Zuckermasse jetzt bloß aussieht, als wäre sie von Blutschlieren durchzogen, und noch mehr dazugeben.

8. Feststellen, dass du jetzt alles noch mal von vorne durchkneten musst, damit sich die Farbe gleichmäßig verteilt. Beleidigt abziehen und eine Tasse Tee kochen. Zurückkommen und (wie erhofft) feststellen, dass der LMN und die jüngste Schwester die Arbeit für dich erledigen.

9. Zeit, der Maus Gestalt zu geben! Während du sie zu etwas vage Nagetierähnlichem formst, ununterbrochen über die Position der Ohren streiten.
10. Jetzt, wo sie schon etwas mausähnlicher aussieht, Augen (Murmeln), einen Schwanz (Seil) und Schnurrhaare (saure Erdbeerschnüre) anbringen. Einen Schritt zurücktreten und dein Werk bewundern. Feststellen, dass du komplett vergessen hast, echte Zuckermäuse in Normalgröße zu kaufen, und deshalb praktischerweise deine Hand ins Bild halten, damit es wenigstens eine Art Größenvergleich gibt.

Hinweis – wir raten davon ab, dein Herz zu sehr an deine Gigantomaus zu hängen und zu versuchen, sie länger aufzuheben, denn dann wächst deiner Gigantomaus ihr ganz eigenes Fell…