Pimp That Snack
Sprache: Deutsch

„El Drifter Diablo“

Ein riesiger Drifter mit rosa Waffeln und Karamell

Was nun folgt, ist die Geschichte des allerersten Projekts von 2 Riesen-Snack-Bastlern. Es ist eine Geschichte voller Auf und Ab, Höhen und Tiefen, zu vielen Waffeln und zu wenig Schokolade. Willkommen, meine allerliebsten Snack-Freunde, beim El Diablo Drifter!

Alles fing an einem langweiligen Feiertagsnachmittag an, als wir plötzlich einen Drifter-Riegel (britischer Schokoriegel aus Waffel und Karamell) im Küchenschrank entdeckten … na, was blieb uns anderes übrig? Wir mussten ihn in Riesengröße nachbauen!

Wir rannten schnell (womit ich meine: wir gingen eine obszön weite Strecke zu Fuß) zum nächsten Laden, um Nachschub zu kaufen …

Zutaten

4 Tafeln Fairtrade-Schokolade (für den ethisch korrekten Riesen-Snack) (Anmerkung: Das war eigentlich nicht genug Schokolade. Das haben wir auf die harte Tour gelernt!)
2 Tüten Butter-Toffees
1 Glas Schokoaufstrich
2 Packungen rosa Waffeln (extra Farbe für extra Riesen-Snack-Punkte) (Anmerkung: Das war tatsächlich zu viel! Tja, man bastelt, man lernt, oder?)

„El Drifter Diablo“: ingredients

Als die Zutaten bereitlagen, ging der Riesen-Snack-Bau los. Weil wir die altmodische Methode einer möglichen radioaktiven Verbrühung durch die Mikrowelle vorzogen, machten wir uns daran, die Schokolade in einer Pyrex-Schüssel im kochenden Wasser zu schmelzen.

Dann suchten wir die Form in genau der richtigen Größe aus und gossen die Schokolade mithilfe unseres treuen Holzlöffels hinein!
Damit sie schnell fest wurde, stellten wir sie ins Gefrierfach. Ungefähr an diesem Punkt merkten wir, dass es eine gute Idee gewesen wäre, Backpapier in die Form zu legen, damit wir sie später wieder rausbekommen … Na ja, darüber konnten wir uns später Gedanken machen!

„El Drifter Diablo“: pouring the melty chocolate

Jetzt kam die mühsame Aufgabe, das Karamell zu schmelzen. Nach derselben Methode wie bei der Schokolade stellten wir die Toffees in einer Schüssel ins kochende Wasser. Wir müssen mindestens 10 Minuten dagestanden und zugesehen haben, wie die Toffees nicht schmolzen, und uns gefragt haben, warum nichts passiert, bis Woodys Bruder darauf hinwies, dass der Herd aus war. Mann, kamen wir uns blöd vor!

„El Drifter Diablo“: melted last

Als es endlich geschmolzen war, gossen wir es auf unsere inzwischen schön feste Schokolade, in der Hoffnung, dass es sie nicht anschmelzen würde.

Als Nächstes kam der Waffelteil dieses aufgemotzten Drifters. Mit dem Schokoaufstrich als einer Art köstlichem Mörtel klebten wir alle Waffeln (na ja, alle, die nicht von einem gewissen Mitglied unseres Teams weggefuttert worden waren!) zu einem bröseligen rosa Ziegelstein zusammen.

Als der Ziegel fertig war, fiel er komplett auseinander. Aber er wurde mit noch mehr Schokoaufstrich wieder zusammengeklebt und zur Schokolade und dem Karamell in die Form gelegt.

„El Drifter Diablo“: behold the brick

Der Rest der Schokolade wurde geschmolzen und hineingegossen, um die Wände dieses Mega-Schokoriegels zu bilden. Doch dann schlug das Unglück zu: Die Schokolade reichte bei Weitem nicht! Um den Riesen-Snack zu retten, mussten 2 Schichten des Waffelziegels wieder raus … wie schade.

Geistesgegenwärtig schmolzen wir jeden Krümel Schokolade, den wir hatten, mit reichlich Schokoaufstrich und gossen alles hinein – heraus kam etwas, das aussah wie eine schokoladige Vision der Hölle …

„El Drifter Diablo“: yet more melty chocolate

Nachdem das Ganze noch mal kurz fest geworden war, kaufte mein Riesen-Snack-Kumpan noch mehr Schokolade, schmolz sie, holte nach einem überraschend leichten Kampf die Schokolade aus der Form (er erwärmte den Boden mit warmem Wasser) und verpasste dem Riegel seinen schönen welligen Look. Das Biest war vollendet!

„El Drifter Diablo“: the beast all its glory

Mit großer Mühe wurde der Riegel halbiert, was uns die perfekte Gelegenheit für das obligatorische Querschnittsfoto gab!

„El Drifter Diablo“: obligitary cross section

Das ist ein Monster von einem Snack, und man braucht ein sehr scharfes Messer und einen Holzhammer, um ihn zu schneiden! Aber die schokoladige Köstlichkeit ist die Mühe wert!

Kalorien: Genug, um ein hungerndes Dorf mehrere Monate lang zu ernähren.

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