Sumo-Sushi
Zutaten:
3 kg Reis
500 g Lachsfilet
170 g Krebsfleisch
2 Salatgurken
3 Paprikaschoten
10 Blatt Sushi-Nori (Seetangblätter)
70 ml Mirin
100 g Gari (eingelegter Ingwer)
150 ml Essig
Wasabi
3 EL weißer Zucker
2 TL Salz
Sojasoße
Dauer: 3 Stunden

Nachdem du ordentlich Geld für hochwertige Sushi-Zutaten rausgehauen hast, kochst du erst mal den Reis – genug, um ein kleines japanisches Dorf satt zu kriegen.

Während der Reis kocht, schneidest du das Gemüse mit den größten Messern, die du finden kannst. Und nicht vergessen: Bind dir die traditionellen japanischen Kopfkissenbezüge um den Kopf.

Koch den Reis, bis er klebrig ist, deck ihn mit Frischhaltefolie ab und lass ihn abkühlen.
Damit der Reis die richtige Konsistenz bekommt, kochst du einen Sushi-Essig: Essig, Zucker und Salz in einem Topf erhitzen. Vom Herd nehmen und das Mirin dazugeben.
Misch den Sushi-Essig unter den Reis. Jetzt sollte der Reis hoffentlich klebrig genug sein, um daraus einen Sushi-Turm zu bauen.

Such dir einen Topf in Sushi-Form und leg ihn mit einem einzigen Stück Frischhaltefolie aus. Dann fang an, den Reis reinzudrücken.
Wenn der Topf halb voll mit lockerem Reis ist, mach in der Mitte ein Loch und stopf die Gurken, die Paprika und das Krebsfleisch hinein. Jetzt immer weiter Reis draufhäufen (hoffentlich hast du genug gekocht). Beim Reindrücken zwischendurch noch mehr leckeres Krebsfleisch nachlegen.

Verpass dem Sushi einen schnellen Haarschnitt, damit es nachher flach auf dem Teller liegt.

Drück den Reis dabei immer wieder fest, bis der Topf randvoll ist – stell dir vor, du baust am Strand eine Sandburg. Wir mussten zu drastischen Maßnahmen greifen und den Griff von unserem geliebten Topf abmontieren, damit wir ihn auf den Teller stürzen konnten.

Stürz jetzt das Sandburg-Sushi auf einen Teller und heb den Topf langsam hoch, während dein Sushi-Diener die Frischhaltefolie festhält.
Schneid das Nori in passende Streifen und setz sie zu einem langen Band zusammen, indem du die Enden mit dem Finger anfeuchtest. Jetzt wickelst du das Sushi ein (nicht zu fest, weil es durch die Feuchtigkeit schrumpft) und verbindest die Enden mit noch einem Tupfer Wasser.

Zum Schluss kommt ein frisches Lachssteak obendrauf. Unser Sumo-Sushi hat unwürdige Kinder zur Welt gebracht.

Vergiss die Beilagen nicht – Wasabi, Gari und Sojasoße. Definitiv ein Mahl, das des größten Sumoringers würdig ist.

Making-of-Video!