„Terry’s Pyramint (Pyrapimp)“
Eine riesige Schokopyramide mit Minzfondant-Füllung
Über dieses Projekt
Eine in einer laminierten Kartonform gegossene Pyramide aus Bournville-Zartbitterschokolade, gefüllt mit Minzfondant und Sahne und in eine selbst gedruckte Verpackung gehüllt.
Archivzusammenfassung aktualisiert
Zum Originalbericht und den Fotos ↓
Was im Originalbericht steht
Diese Hinweise unterscheiden das dokumentierte Ergebnis von Mengen oder Einstellungen, die im Bericht fehlen. Jeder Quellenlink führt zur entsprechenden Textstelle.
- Die 3 kg Zucker und 280 g Glukose gehören zu mehreren Fondantversuchen, nicht zu einem bestätigten Mischungsverhältnis der fertigen Füllung. Weil die Mischungen immer wieder hart wurden, gab Ciaran einen Liter teilweise geschlagene Double Cream hinzu. Nach 48 Stunden war die Konsistenz ausdrücklich nicht originalgetreu. Quelle 1 · Quelle 2 · Quelle 3 · Quelle 4 · Quelle 5
- Der Bericht beschreibt ineinandergesteckte Pyramidenformen und einen etwa 0,5 cm dicken Schokoladenboden. Die Angabe von 25 cm bezieht sich auf die selbst gefertigte Verpackung, nicht auf eine gesicherte Formabmessung. Quelle 1 · Quelle 2 · Quelle 3
Notizen des Autors
Ausgewählte Abschnitte aus dem Originalbericht. Mengen können sich auf Einkäufe, Versuche oder das fertige Ergebnis beziehen. Der Link führt zum vollständigen Zusammenhang.
Zutaten: 3 kg weißer Zucker 2,40 £ 800 g Bournville-Zartbitterschokolade 3,60 £ Grüne Lebensmittelfarbe 0,80 £ Pfefferminzaroma 1,00 £ Vanilleextrakt 1,00 £ 280 g flüssige Glukose (nicht leicht aufzutreiben) 4,00 £ 1 Liter Sahne (Double Cream; nicht im Bild, später besorgt, als alles schiefging) 3,00 £ Tanqueray-Gin für die Moral. Es wurde nämlich hart.
Im Zusammenhang lesen →
Die ganze geschmolzene Bournville kommt in die Form …
Im Zusammenhang lesen →
Archivführer · Projekte entdecken
Der Originalbericht
Wenn man sie darauf anspricht, erinnern sich die meisten Leute meiner Generation mit plötzlicher, aber flüchtiger Freude an dieses spezielle Juwel aus den 80ern, den Pyramint: spitze Zartbitterschokolade, durchdrungen vom ganzen Mysterium einer unfassbar kolossalen polyedrischen Gruft voller Minzfondant. Nun, ganz wie König Tut, der sich aus seinem klebrigen Totenbett erhebt, um pharaonische Nostalgie direkt in deinen Mund zurückzubringen, habe ich dieses schokoladige Weltwunder der Antike endlich wiederauferstehen lassen.
Zutaten:
3 kg weißer Zucker 2,40 £
800 g Bournville-Zartbitterschokolade 3,60 £
Grüne Lebensmittelfarbe 0,80 £
Pfefferminzaroma 1,00 £
Vanilleextrakt 1,00 £
280 g flüssige Glukose (nicht leicht aufzutreiben) 4,00 £
1 Liter Sahne (Double Cream; nicht im Bild, später besorgt, als alles schiefging) 3,00 £
Tanqueray-Gin für die Moral. Es wurde nämlich hart.

Eine äußere Pyramide aus Karton, innen laminiert, um die heiße geschmolzene Schoki aufzunehmen, und eine etwas kleinere mit denselben Proportionen, außen laminiert, um die Pampe in Form zu drücken – mit verstärkten Griffen zum Drücken und Ziehen
Die ganze geschmolzene Bournville kommt in die Form …

… und wird fachmännisch in die Form von Ramses’ Schlafzimmer gedrückt.

Herrlich. Schwelge in meiner geometrischen Pracht. Jetzt schnell noch ein 0,5 cm dickes Quadrat als Boden machen.

So, und hier fing der Spaß mit dem Fondant an. Heißer Zucker mit Glukose, Minzaroma, Vanilleextrakt und grünem Zeug. Ich hab jedes Mischungsverhältnis und jede Temperaturstufe ausprobiert, aber …..

… es sah zwar fünf majestätische Minuten lang verlockend nach der lang ersehnten Rückkehr von Chephrens matschigem Sarkophag aus, wurde dann aber jedes Mal steinhart. Da hätte ich mir am liebsten mit winzigen Haken das Gehirn durch die Nase rausgezogen und mir Konservierungskräuter in den Hintern gesteckt. Hier ist ein maßstabsgetreues Modell der Spitze der Cheops-Pyramide, das ich eigens für Fondant-Testzwecke in Auftrag gegeben habe.

Ein Liter halb geschlagene Sahne als Retter in der Not, vermischt mit einer noch flüssigen Ladung des authentischer aussehenden Proto-Fondants. Schön. Anubis wird zufrieden sein.
Zeit, den trigonometrischen Firlefanz aus Mr Dixons (ausgesprochen „Mithter Dickthon’th“) zehnter Klasse auf die Probe zu stellen, zusammen mit einem Kanopenkrug voller Photoshop. Das erste winzige Foto in dieser Reihe war buchstäblich das einzige Bild, das ich als Vorlage hatte, also konnte ich es nicht gerade einfach vergrößern – ich musste die komplette Fotopapierverpackung mit 25 cm Seitenlänge Pixel für Pixel von Hand zeichnen. Das war’s dann mit dem Wochenende.
Pint-Glas zum Größenvergleich. Ta-da!
Es ist fast vorbei, und obwohl die Konsistenz innen nicht mehr authentisch ist, als dieses Foto 48 Std. später gemacht wurde, ist mein falkenköpfiger Freund Horus überglücklich. Auch wenn seine Mutter leider von einem himmlischen Krokodil gefressen wurde, nachdem sie sich mit der Sonne gepaart hatte, oder irgend so ein ähnlicher Hieroglyphen-Hokuspokus.