Pimp That Snack
Sprache: Deutsch

Jammie Dodger

Ein riesiger Keks mit Himbeermarmelade und Cremefüllung

Okay, also, auf diese mega geniale Seite (na, wenn das mal kein Lob ist!) haben mich die Jungs bei mir auf der Arbeit gebracht. Einige der Werke hier sind total genial, und es hat nicht lange gedauert, bis ich beschlossen habe, es selbst zu probieren. Wir haben überlegt, welchen Snack ich in Riesengröße nachbauen sollte, und kamen auf eine ganze Reihe Vorschläge. Nachdem ich mir angesehen hatte, was andere schon gemacht hatten, habe ich mich für den Jammy Dodger entschieden!

Ich habe nur eine andere Person gefunden, die diesen Spitzenkeks schon in XXL gebaut hatte – den Keks, dessen Innereien aus Marmelade und Creme ich in meiner Jugend unzählige Male seziert habe. Sie hatte sich für die überarbeitete Version mit dem herzförmigen Marmeladenkern entschieden. Ich wollte den ursprünglichen Klassiker mit dem runden Kern nachbauen, und zwar zusätzlich mit Cremefüllung.

Genug gelabert, ran an den Riesenkeks!

Ich habe dasselbe Keksteigrezept verwendet wie beim anderen XXL-Jammy-Dodger, und zwar von Diana’s Desserts.

Jammie Dodger: ingredients

Bevor überhaupt gebacken wurde, musste ich den Originalkeks ausmessen und ausrechnen, wie weit ich ihn vergrößern konnte. Klar, je größer, desto besser, aber natürlich war ich durch die Größe unseres Backofens eingeschränkt.

Der Originalkeks hatte einen Durchmesser von 45 mm, eine Höhe von 6 mm und einen Marmeladenkreis von 15 mm. Ich kam auf einen Maßstab von 7:1, der gut auf mein größtes Backblech passte, mit etwas Platz zum Aufgehen.

Nachdem ich das Rezept befolgt und den Keksteig mitten beim Rühren in eine größere Schüssel umgefüllt hatte, fielen mir fast beide Arme ab. Ich dachte nur: Wow, das ist ja viel mehr Teig, als ich mir vorgestellt hatte! Ich habe die Masse halbiert, die Stücke in Frischhaltefolie gewickelt und für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank gelegt.

Raus aus dem Kühlschrank mit dem gekühlten Teig, und Stück Nummer eins wurde ausgerollt. Für den perfekten Kreis nahm ich das größte Ding, das ich finden konnte, nämlich ein umgedrehtes 12-Zoll-Pizzablech. Dann kam die knifflige Aufgabe, diesen Riesenkreis hochzuheben und aufs Backblech zu legen. In dem Moment wünschte ich, ich hätte ihn gleich auf dem Blech ausgerollt! Dabei geriet er etwas aus der Form, aber er landete auf dem Blech, und ich brachte ihn wieder in etwas, das einem Kreis ähnelte. Auf dem Blech drückte ich dann die Verzierungen in den Teig, genau wie beim Originalkeks (oder so nah dran, wie ich es hinbekam).

Da ich nicht wusste, wie lange dieser Mammutkeks backen muss, habe ich regelmäßig nachgesehen. Am Ende habe ich ihn nach 35 Minuten für fertig erklärt. Das war das Ende von Tag 1.

Jammie Dodger: biscuit

An Tag 2 wollte ich gerade weitermachen, als mir auffiel, dass ich noch ein paar Zutaten brauchte und einen Ausstecher, der groß genug für das Marmeladenloch war, also ab in den Supermarkt. Die Suche nach einem Ausstecher dauerte länger als erwartet, also beschloss ich, am nächsten Tag weiterzumachen.

Tag 3: Ich rollte den Teig für den oberen Keks aus (diesmal direkt auf dem Blech). Dann stach ich mit dem Ausstecher das Loch für die Marmelade aus und ritzte das Muster in den Teig. Eigentlich wollte ich ihn mit dem Ausstecher im Loch backen, damit es schön rund bleibt, aber ich hab’s vergessen! Wieder kam er nach 35 Minuten aus dem Ofen, und ich musste das Loch in der Mitte nachschneiden, weil der Teig beim Backen aufgegangen war.

Jammie Dodger: biscuit

Tag 4 brach an, und ich hoffte, dass heute der Tag sein würde, an dem die megalithische Kreation fertig wird. Ich gab die Himbeermarmelade (ein ganzes Glas davon) in einen Topf und stellte sie bei schwacher Hitze auf den Herd, damit sie sich in Himbeerlava verwandelt. Währenddessen war es Zeit für die ach so wichtige Cremefüllung. Dafür ging viel mehr Puderzucker drauf als gedacht, eine ganze Packung und noch mehr!

Die Creme kam ringförmig auf den unteren Keks und wurde ordentlich hoch aufgetürmt, damit der fertige Keks die richtige Dicke bekommt.

Jammie Dodger: cream

Inzwischen blubberte die Himbeermarmelade munter vor sich hin, also wurde die Hitze abgeschaltet und die Marmelade durfte etwas abkühlen. Der untere Keks samt Cremering kam für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank, damit er etwas fester wurde.

Nachdem er aus dem Kühlschrank kam, wurde der obere Keks vorsichtig auf den cremebedeckten unteren Keks gesenkt und ein bisschen angedrückt. Die abgekühlte Marmelade wurde kurz umgerührt und dann gleichmäßig in die runde Grube gegossen. Zum Festwerden ging es über Nacht zurück in den Kühlschrank.

Am Morgen kam er in voller Pracht aus dem Kühlschrank. Ein letzter Schliff fehlte noch – großzügig Zucker über die Marmelade gestreut, et voilà, ein gigantischer Jammy Dodger. Was für ein Monster!

Jammie Dodger: final

An dem Tag nahm ich ihn mit zur Arbeit, um ihn im Büro vorzuführen. Schon bald versammelte sich eine große Menge um den monumentalen Jammy Dodger; die Leute glotzten und kicherten vor Staunen. Es dauerte nicht lange, bis die Handys gezückt wurden, um dieses erstaunliche Bauwerk aus marmeladiger Köstlichkeit zu fotografieren.

Jammie Dodger: cross section

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