Pimp That Snack
Sprache: Deutsch

„Hot Pocky“

Ein riesiger Pocky-Keksstab mit Schokolade

Zutaten:

Butter (300 g)
Feiner Zucker (150 g)
Weizenmehl (450 g)
Zartbitterschokolade (400 g)

„Hot Pocky“: ingredients

Nach einem Urlaub in Japan blieb bei mir ein Heißhunger zurück. Ein
Heißhunger auf einen köstlichen, zuckerstrotzenden Snack, den man hierzulande so gut wie unmöglich
findet (Li sagt: weshalb wir ihn auch gleich im ersten asiatischen
Supermarkt gefunden haben, den wir betreten haben). Der Snack heißt Pocky – ein wunderbarer, mit Schokolade
überzogener Mini-Keksstab. Nachdem wir eine Packung gefunden hatten (Li: und zwar, wie gesagt,
im ersten asiatischen Supermarkt, den wir betreten haben, keine Meile von meinem eigenen Haus entfernt),
war die Hälfte schnell verputzt, und Li war im Nu zum Fan bekehrt.
Irgendwas fehlte aber, er wirkte ein bisschen … klein. Als
glühende Fans von Pimp That Snack taten wir das Einzige, was zwei Studis mit Selbstachtung
und viel zu viel Zeit tun KONNTEN – wir haben dem Mistding die XXL-Behandlung verpasst!

Wir zogen los zu unserem treuen Sainsbury’s, um Vorräte zu holen, und waren
überrascht, wie billig diese Aktion war. Ignorier den Flammeri mit
Erdbeergeschmack, das war eine dumme Laune, ausgelöst durch die verdammt
miesen Verkaufsstrategien des Supermarkts … d. h. die Sachen auf
Augenhöhe in einem Gang zu platzieren, durch den wir zufällig gingen (Oz: Bleib dran,
bald kommt ein Riesen-Flammeri!).
Der erste Schritt war natürlich, die Keksstangen zu machen. Dazu haben wir
die Butter in der Mikrowelle geschmolzen, bis sie weich war, und sie dann mit
dem Zucker schaumig geschlagen … oder hätten es zumindest, wenn Oz einen elektrischen
Schneebesen besessen hätte. Stattdessen blieb es an mir hängen, mit einem Messer mein Bestes zu geben.

„Hot Pocky“: creaming

Nachdem Mehl dazukam und meine Wenigkeit noch ein bisschen mehr Armarbeit geleistet hatte, war der
Keksteig fertig. Der Teig, den Li nicht weggefuttert hatte, wurde dann zu langen …
Rollen gerollt und schließlich bei 165 °C etwa eine halbe Stunde gebacken.

„Hot Pocky“: biscuit sticks

Wir
mussten sie oft kontrollieren und nachformen, weil sie beim Backen auseinanderliefen und
etwas flach wurden. Sobald sie außen knusprig
und nicht mehr zu biegsam waren, haben wir sie zum Abkühlen rausgeholt und uns an
den Schokoladenüberzug gemacht. Übrigens: Die Stangen, die auf dem
Bild abkühlen, sind halb so groß – wir haben sie später mit Schokolade zusammengeklebt.

„Hot Pocky“: cooling

„Hot Pocky“: chocolate join

Die Pockys in spe wurden mit äußerster Vorsicht auf zwei
Glasmatten umgelagert, um eine Küchenversauung zu vermeiden. Dann haben wir die
Schokolade 1 Minute lang in einer Mikrowelle mit 750 W geschmolzen und die Kekse damit überzogen, um
einen köstlichen Riesen-Pocky zu zaubern, der als Extrabonus sogar (unserer Meinung nach) entfernt
(Oz sagt: ziemlich!) wie das Original schmeckte.

„Hot Pocky“: pimped pocky

Also, sieh und staune! Unser japanischer Snack in Sumo-Größe!

„Hot Pocky“: pimped pocky

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