Pimp That Snack
Sprache: Deutsch

„Fruit Power Pastille“

Eine riesige grüne Fruit Pastille aus Götterspeise

Nach drei Monaten Kopfzerbrechen hatten wir’s! Noch niemand hat die allmächtige Fruit Pastille (britisches Fruchtgummi mit Zuckerkruste) in Riesengröße nachgebaut. Nach harten Beratungen und unzähligen Verkostungen fiel die Entscheidung einstimmig – die Limette mächtig, das Grün gigantisch, den Smaragd supergroß – Zeit, die mächtige Grüne aufzumotzen!

Also ab zum Supermarkt um die Ecke, mit unserer kolossalen Idee, aber minimalem Budget – (hey, komm schon, ich bin erst 13!). Gesamtausgaben: 1,91 £ (ist das der billigste Riesen-Snack bisher? Kriegen wir ein Abzeichen?)

„Fruit Power Pastille“, photo 1 of 10

3 × Packungen grüne Götterspeise 1,14 £
2 × Limetten 0,32 £
500 g Kristallzucker 0,45 £
Wasser – GRATIS (freundlicherweise gespendet von Thames Water, aber noch freundlicherweise durch ein Brita-Filtersystem gefiltert)

Erster Schritt – die Auflaufform meiner Schwester erbetteln, ausleihen, aber am Ende klauen! (Sie ist erst 22, hat aber drei – was für ein Nerd!)

Zweiter Schritt – ach komm, das ist doch nicht schwer, oder? – die Götterspeise in Stücke brechen und 140 ml heißes Wasser dazugeben. Moment mal – es WAR so schwer! Die Anleitung gab es nur für die Zubereitung in der Mikrowelle. Vorschläge, um das Mikrowellen-Erlebnis nachzuahmen, waren unter anderem, die Schüssel zu föhnen oder sie in den Backofen zu stellen (das wurde schnell verworfen!), und schließlich einigten wir uns auf den guten alten Kochtopf auf dem Herd!

„Fruit Power Pastille“, photo 2 of 10

„Fruit Power Pastille“, photo 3 of 10

„Fruit Power Pastille“, photo 4 of 10

Dritter Schritt – 3x570 ml kaltes Wasser dazugeben – ich hab noch nicht mal GCSE (britischer Schulabschluss), aber sogar ich kann ausrechnen, dass das 1710 ml sind (und das ist nicht mal bezahlte Bildung – cha!) (An dieser Stelle versteht die große Schwester den Jugendslang von heute nicht mehr!)

„Fruit Power Pastille“, photo 5 of 10

Vierter Schritt (nervt dich meine Nummeriererei schon?) – Ab damit in den Kühlschrank, bis es fest ist.

„Fruit Power Pastille“, photo 6 of 10

Also, mich nervt das Nummerieren der Schritte inzwischen! Jedenfalls wurden aus den geplanten drei Stunden Wartezeit wegen der schieren Gigantomanie der Power Pastille eine ganze Nacht! Nach einigem Grübeln, wie wir die Pastille aus der Form bekommen (ja, darüber hätten wir wohl früher nachdenken sollen!), entschieden wir, dass der Deckel der Auflaufform die einzige brauchbare Lösung war!

„Fruit Power Pastille“, photo 7 of 10

Für alle, die sich über die Limetten auf der Einkaufsliste wundern: Um die echte spritzige Limettigkeit von Fruit Pastilles nachzubilden, war diese Zutat unverzichtbar (na gut, eigentlich nur, damit der Zucker an der Götterspeise kleben bleibt!). Ein großzügiger Spritzer, um die Power Pastille damit zu überziehen.

„Fruit Power Pastille“, photo 8 of 10

Gefolgt von einer noch großzügigeren Schicht Zucker!

„Fruit Power Pastille“, photo 9 of 10

Und da haben wir sie: eine aufgemotzte Fruit POWER Pastille!

„Fruit Power Pastille“, photo 10 of 10

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