Pimp That Snack
Sprache: Deutsch

Die Königin aller Fruit Pastilles

Eine Rolle riesiger Fruit Pastilles aus Götterspeise

Nach den Abschlussprüfungen, als unsere Unizeit schnell zu Ende ging, wussten wir, dass wir rasch handeln mussten, wenn wir uns den Traum erfüllen wollten, den wir schon seit über 2 Jahren hatten … einen Snack in Riesengröße nachzubauen. Und welcher Snack wäre besser geeignet als die Lieblingspastille von allen (die zuckerbestreuten Fruchtgummis von Rowntree’s)? Ja, das haben vielleicht schon andere vor uns versucht, aber das hat uns nur noch entschlossener gemacht, Großes zu vollbringen.

Der erste Teil unserer epischen Mission bestand darin, die Läden in Exeter abzuklappern, wo wir so viel Götterspeise gekauft haben, wie es der Rest unserer Studienkredite hergab, und dazu jede Menge Material von Poundland (ein britischer Billigladen, alles für ein Pfund) für die Pastillen-Verpackung.

Die Königin aller Fruit Pastilles, photo 1 of 12

Zutaten:
14 Packungen Götterspeise (verschiedene Sorten)
Eine Packung Gelatine
Eine Tüte Kristallzucker
Frischhaltedosen

Und für die Verpackung:
Eine Rolle Packpapier
Acrylfarben
Pinsel
Kleber

Wie ihr seht, haben wir uns neben der normalen Götterspeise auch noch Gelatine in ‚Platin-Qualität‘ gegönnt, damit unsere Pastillen extra zäh werden. Wir haben beim Anrühren der Götterspeise nur einen Schuss Wasser genommen und sie dann in der Mikrowelle geschmolzen. Dann haben wir die aufgelöste Gelatine untergerührt.

Als es um die perfekte pastillenförmige Form ging, war Poundland wieder unser Retter. Wir haben ein paar runde Frischhaltedosen gekauft, sie mit unserer Super-Götterspeise-Mischung gefüllt und zum Festwerden in den Gefrierschrank gestellt. Warum Gefrierschrank? Na ja, wir sind sehr ungeduldige Menschen und brauchten schnell Ergebnisse.

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Während wir darauf gewartet haben, dass unsere Pastillen fest werden, haben wir mit unserer schwierigsten Aufgabe angefangen – der unverwechselbaren Fruit-Pastilles-Verpackung. Für außen haben wir Packpapier genommen (das, in das man Pakete einwickelt … es war am billigsten) und dann angefangen, alles mit Bleistift vorzuzeichnen.

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Nachdem wir im Gefrierschrank nach dem Fortschritt unserer kleinen Wackelpudding-Kreationen geschaut hatten, ging’s ans Malen. Ich glaube, niemand von uns würde behaupten, mega-künstlerisch begabt zu sein, also hätte das eine totale Katastrophe werden können. Und wir wussten alle, dass erst die Verpackung einen Riesen-Snack so richtig großartig macht. Wir finden, sie ist gar nicht so übel geworden.

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Auf halber Strecke ist uns allerdings die (grüne) Farbe ausgegangen, und wir mussten uns noch mal in den Dschungel namens Poundland wagen, um Nachschub zu holen.

Wir haben Acrylfarben verwendet und alles mit einem Sharpie (Permanentmarker) umrandet.

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Ein paar Stunden später war unsere Götterspeise fest. Wir haben die Pastillen mit einem Messer aus ihren Dosen gehebelt und uns daran gemacht, sie in Zucker zu wälzen.

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Wir haben Kristallzucker genommen, um diesen typischen Fruit-Pastilles-Effekt hinzubekommen. Eine ziemliche Sauerei.

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Die Königin aller Fruit Pastilles, photo 8 of 12

Und hier ist eine der fertigen Pastillen neben einer normal großen. Das Mathe-Ass der Gruppe hat ausgerechnet, dass 32 von den kleinen Dingern in die Super-Pastille passen würden.

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Natürlich haben wir für das obligatorische Vergleichsfoto eine normal große Rolle Pastilles gekauft.

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Fakt: Die ganze Packung enthält geschätzte 4500 Kalorien. Lecker.

Die Königin aller Fruit Pastilles, photo 12 of 12

Nur eine von uns war mutig genug, sich freiwillig als Testesserin zu melden, und sie bestätigt gern, dass es abgesehen vom knirschenden Zucker wirklich nach Fruit Pastilles geschmeckt hat. Wenn ihr diese Schönheit selbst nachbauen wollt, empfehlen wir auf jeden Fall feinen Zucker.

Da habt ihr’s. Traum verwirklicht. Und selbst jetzt, 2 Jahre nachdem dieser Riesen-Snack entstanden ist, beharrt unsere gute Freundin Lexie darauf, dass wir nie wieder etwas auch nur annähernd so Geniales hinkriegen werden. Und damit könnte sie durchaus recht haben.

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