„Toffifeeling“
Ein riesiges Toffifee mit Paranuss-Kern
Nachdem wir beschlossen hatten, ein riesiges Toffifee zu machen, mussten wir ein paar Wochen warten, bis wir den Riesen-Snack tatsächlich bauen konnten. Jeder Tag war purer Stress: Wir checkten die Website nach neuen XXL-Projekten und hofften, dass kein Toffifee dabei war. Hoffen wir also, dass das hier das erste gigantische Toffifee ist.
Zutaten:
Karamell
Kuvertüre, Vollmilch
Kuvertüre, Zartbitter
Paranüsse
Nutella
Plastik-Einwegschüssel
Toffifee (zum Vergleich)
Geschätzte Kosten: 1300 HUF (ca. 3,40 £)
Das Schwierigste war, die perfekte Form für den Karamellboden zu finden. Die naheliegende erste Wahl wäre eine Müslischale – die haben wir natürlich auch ausprobiert. Aber – wenig überraschend – das Karamell war zu klebrig, um sich aus der Schale lösen zu lassen. Ein paar weitere Versuche mit ähnlichen Hilfsmitteln endeten ebenfalls mit schmierigen, klebrigen Händen und einer karamellverkleisterten Küche. Gleich zu Beginn geriet das Projekt also in eine Krise. Aber die Lösung fand sich bald in einem Billigladen (vergleichbar mit Poundland), wo wir diese Plastikschüsseln entdeckt haben. Erstes Problem gelöst.
Als wir dann alles beisammen hatten, haben wir angefangen, das Karamell zu schmelzen.

Es wurde nicht so glatt wie bei anderen früheren XXL-Projekten. Es war nervig klumpig, was uns vermuten lässt, dass westeuropäisches Karamell anders sein muss als osteuropäisches. Wie auch immer, es gab keine andere Wahl, also haben wir das geschmolzene Karamell an der Wand der Plastikschüssel verteilt.

Um eine riesige Haselnuss vorzutäuschen, haben wir vier Paranüsse mit etwas übrigem geschmolzenem Karamell zusammengeklebt. Dann haben wir sie in die Mitte der Karamellschale gesetzt, und alles kam für eine Stunde in den Kühlschrank.

In der Zwischenzeit haben wir die Schokoladenscheibe für oben vorbereitet. Mit dem Boden eines Bechers haben wir aus der geschmolzenen Zartbitterschokolade eine runde Form gemacht. Die folgte dem Karamell in den Kühlschrank.

Für die Cremefüllung haben wir Vollmilch-Kuvertüre geschmolzen und mit etwas Nutella vermischt, um den Haselnussgeschmack hinzubekommen.

Die Creme wurde in den gekühlten Karamellboden gegossen und vorsichtig für 2 Stunden zurück in den Kühlschrank gestellt.

Als alles fest war, musste es aus der Plastikschüssel geholt werden. Und genau hier zeigt sich der Vorteil der Einwegform. Mit einer Küchenschere wurde der Rand der Schüssel an mehreren Stellen eingeschnitten, und das Plastik wurde Stück für Stück entfernt.

Damit es hübscher aussieht, haben wir den überstehenden Karamellrand mit einem scharfen Messer abgeschnitten.

Und zum krönenden Abschluss kam die Schokoladenkrone obendrauf, die es zur Königin aller Toffifees der Welt machte.

Und der obligatorische Querschnitt:

Sieht das nicht toll aus?
Es ist fast 50-mal schwerer (ca. 400 g) als sein kleiner Bruder (8,33 g) und hat 2150 kcal. Es schmeckt großartig, aber nachdem wir 2 Packungen Vergleichsobjekte gegessen hatten, hatten wir ein bisschen die Nase voll…