Pimp That Snack
Sprache: Deutsch

Riesiger Reese’s Peanut Butter Cup

Ich habe Pimp That Snack letztes Jahr entdeckt und eine Weile begeistert die Riesen-Snacks durchgestöbert. Selbst inspiriert, habe ich dann an Thanksgiving 2006 einen riesigen Reese’s Peanut Butter Cup als Dessert gemacht. Ich habe es versäumt, das zu dokumentieren, also wollte ich es dieses Jahr wiederholen – mit Fotos.

Als ich mir die anderen Reese’s-Versionen angesehen habe, ist mir aufgefallen, dass die meisten einfach normale Erdnussbutter genommen haben, obwohl das Innere eines echten Cups gar keine Erdnussbutter von der Sorte ist, die man sich aufs Brot schmiert. Ich habe im Netz recherchiert und einige gute Rezeptkandidaten gefunden, meistens von Buckeyes (in Schokolade getunkte Erdnussbutterkugeln). Nach ein paar Experimenten, die meine Freunde mit Vergnügen kritisiert haben („zu flüssig“, „ziemlich gut“, „hört das Brennen irgendwann auf?“), hatte ich das richtige Rezept.

Zutaten:

Vollmilch-Schokodrops 4,79 $ für eine Tüte mit 20 oz
Pflanzenfett 1,50 $ für 16 oz, aber du brauchst nur etwa 2 EL
Erdnussbutter 2,39 $ für ein Glas mit 18 oz
(Ich habe die Marke Reese’s gekauft, der Authentizität halber)
Butter 3,39 $ für 1 lb, aber du brauchst nur etwa 1 EL
Graham-Cracker-Brösel 2,50 $ für eine Packung mit 13,5 oz, aber du brauchst nur etwa ¾ Tasse
Confectioners Sugar 1,35 $ für eine Tüte mit 2 lb, aber du brauchst nur etwa 4 Tassen (Puderzucker)

Auflaufform aus Aluminium 1,49 $, oder nimm, was dir passend erscheint (sie hatte die richtige Form).

Backpapier 2,50 $ für eine Rolle mit 24 Fuß, du brauchst etwa 3 Fuß davon.

Gesamtkosten, wenn du alles neu kaufst: 19,91 $

Kosten für die tatsächlich verbrauchten Zutaten: 9,33 $

Riesiger Reese’s Peanut Butter Cup, photo 1 of 10

Zuerst bereitest du die Form für die Schokolade vor. Ich habe aus dem Backpapier einen großen Kreis ausgeschnitten und den Innendurchmesser der Form ermittelt. Dann habe ich mit einem kleinen Holzstäbchen den Rand hin und her gefaltet, um diesen schönen gewellten Rand für den Riesen-Cup hinzubekommen. Das habe ich am Abend vorher gemacht und dabei 1 ½ Folgen „Dirty Jobs“ durchgeschaut.

Riesiger Reese’s Peanut Butter Cup, photo 2 of 10

Am nächsten Abend habe ich mit der unteren Schicht angefangen. In eine Rührschüssel aus Glas habe ich etwa 1 Tasse Vollmilch-Schokodrops gegeben und 1 EL Pflanzenfett dazugetan. Dadurch fließt die Mischung besser, wenn sie geschmolzen ist. In kurzen Intervallen auf niedriger Stufe habe ich sie in der Mikrowelle geschmolzen. Wenn du Backschokolade nimmst, ist ein Wasserbad besser, aber Drops vertragen die Mikrowelle ziemlich gut. Allerdings führen sie dich hinters Licht, wenn du sie durchs Glas beobachtest, weil sie NICHT geschmolzen aussehen. Hol sie raus und rühr sie mit einem Spatel um, damit sie ihre Lektion lernen. Wenn alles schön flüssig ist, gönn der Schokolade noch ein paar Sekunden Bestrahlung und gieß sie dann in deine Form.

Riesiger Reese’s Peanut Butter Cup, photo 3 of 10

Prüf die Dicke deiner unteren Schicht mit einem Zahnstocher, einer Gabel oder irgendeiner anderen Markierung. Ich habe einen Holzspieß genommen und darauf markiert, wie dick die untere Schicht werden sollte. Dann habe ich die Form ein paarmal kurz hin und her gerüttelt, damit sich die Schicht gleichmäßig verteilt und eingeschlossene Luftblasen an die Oberfläche steigen. Zum Festwerden ab in den Kühlschrank.

Riesiger Reese’s Peanut Butter Cup, photo 4 of 10

Jetzt kommt der gute Teil. Die Graham-Cracker-Brösel sind eigentlich für Tortenböden gedacht. Ein Teil davon ist fein, ein Teil grob. Ich wollte viel feinere Krümel, also habe ich erst mal etwa ¾ Tasse in einen Mini-Zerkleinerer gegeben (du kannst auch einen Mixer nehmen oder den Schritt ganz weglassen) und auf den Knopf „11“ gedrückt. Nach ein bisschen Lärm hatte ich Krümel in Molekülgröße. Erst mal beiseitestellen.

Riesiger Reese’s Peanut Butter Cup, photo 5 of 10

Jetzt schöpfst du etwa 4 volle EL Erdnussbutter in eine ordentlich große Rührschüssel. Gib etwa 1 EL Butter dazu. Das sieht vielleicht nach nicht viel aus, aber wir sorgen gleich für mehr Volumen. Schütte 3,5 bis 4 Tassen Puderzucker und die 3/4 Tasse Graham-Cracker-Brösel dazu. Sieht toll aus, oder? Nein, eigentlich nicht.

Riesiger Reese’s Peanut Butter Cup, photo 6 of 10

Also ran ans Mischen, mit der Waffe deiner Wahl. Du kannst gern elektrisch arbeiten, aber ich bevorzuge die Kontrolle eines guten Silikonspatels. Wenn dir langsam der Arm müde wird, wirst du merken, dass die Erdnussbutter den Zucker und die Brösel zu einer teigartigen Masse aufgenommen hat. Wenn du jetzt probierst, wirst du feststellen, dass sie der Füllung eines Reese’s sehr nahekommt. DAS war der Heilige Gral, nach dem ich gesucht hatte. Ich habe meine Masse für etwa 10 Minuten in den Kühlschrank gestellt, damit sie etwas fester wird und sich besser verarbeiten lässt.

Wenn dein Unterteil fest ist (ich meine das aus Schokolade), hol es raus und mach die Erdnussbutterfüllung bereit. Ich habe ein Blatt Backpapier ausgelegt und den Erdnussbutterteig daraufgegeben. Dann habe ich ihn halbwegs flachgedrückt und mit einem zweiten Blatt Backpapier abgedeckt. Mit einem Nudelholz habe ich ihn flach ausgerollt. Dann habe ich einen Deckel gesucht, der ungefähr den Durchmesser hatte, den die innere Erdnussbutterscheibe haben sollte. Den habe ich als Schablone benutzt, um eine Scheibe mit (einigermaßen) sauberem Rand auszuschneiden, und sie dann auf die untere Schokoladenschicht plumpsen lassen.

Riesiger Reese’s Peanut Butter Cup, photo 7 of 10

Vielleicht ist von der ersten Schicht noch etwas Schokolade übrig. Gib mehr Drops und Pflanzenfett dazu, um noch mehr anzurühren. Ich würde sagen, etwa 1,25 Tassen. Ab in die Mikrowelle und umrühren, genau wie im Schritt davor. Wenn sie gießfertig ist, leg los. Gieß die Oberseite und rundherum die Ränder voll. Sie wird nicht besonders gut fließen wollen, also musst du vielleicht deinen treuen Spatel zücken und ihr zeigen, wer hier der Boss ist. Ich hatte nicht ganz genug, um die obere Schicht gleichmäßig hinzukriegen, also musste ich noch etwa eine halbe Tasse Drops nachschmelzen und obendrauf gießen. Wieder habe ich die Methode „Schütteln & Rütteln“ angewandt, um die geschmolzene Schokolade zu glätten und die Luftblasen entweichen zu lassen. Danach wieder ab in den Kühlschrank zum Festwerden.

Riesiger Reese’s Peanut Butter Cup, photo 8 of 10

Wenn du ihn servieren willst, nimm ihn aus dem Kühlschrank und lass ihn ein bisschen antauen. Da du ihn nicht mit 1 oder 2 Bissen runterschlingen wirst, schneidest du ihn vermutlich wie eine Torte auf. Wenn er etwas angetaut ist, bricht er nicht so leicht auseinander. Das letzte Foto zeigt einen Querschnitt vom Original und von meiner XXL-Version. Nächstes Mal würde ich vielleicht etwas dünnere Schokoladenschichten und etwas mehr Erdnussbutter nehmen. Trotzdem war das Ergebnis ein wunderbares Dessert, neben dem Tante Minis Rhabarberkuchen ganz schön alt aussah.

Riesiger Reese’s Peanut Butter Cup, photo 9 of 10

Riesiger Reese’s Peanut Butter Cup, photo 10 of 10

Guten Appetit,
Mark Jones

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