„Reeses Mothership“
Ein riesiger Reese’s Peanut Butter Cup
Ganz in echter „-holiker“-Manier räumte ich nach der Osterpause im Laden um die Ecke sämtliche Schokolade ab und eilte nach Hause, um mich an die Mutter aller Reese’s Peanut Butter Cups zu wagen.
1. Mit zwei Gläsern Erdnussbutter, einer cooligen gläsernen Tarteform und genug Schokolade, um ein kleines Land zu ernähren, legte ich los.

2. Ich habe die Schokolade in Zwanzig-Sekunden-Stößen in der Mikrowelle geschmolzen – aus den Katastrophen meiner Mit-Riesen-Snacker hatte ich viel gelernt –, und nach nur 80 Sekunden war die Schüssel voller Schokostücke perfekt zu einer flüssigen, leckeren Konsistenz geschmolzen.

3. Leider nahm mein Glück hier eine Wendung zum Schlechten. KEINE, ICH WIEDERHOLE, KEINE SAHNE IN DIESE MISCHUNG GEBEN!! So wie ich!

4. Plötzlich verwandelte sich mein schöner flüssiger Schokoteich in eine Art Horror-Klumpen, der sich einfach nicht glatt verteilen wollte. Ich versuchte es noch mit ein paar Runden in der Mikrowelle und überlegte schon, umzuschwenken und einen riesigen Chocolate Button zu machen (denn wie schwer kann das schon sein!), aber nein, nichts brachte die glatte Konsistenz von vor der Sahne zurück!

5. Also löffelte ich das, was man nur als „Schmodder“ bezeichnen kann, in einen Topf, gab etwas Wasser dazu und rührte vorsichtig. Nicht gut! Das wurde rasend schnell zum Riesen-Peanut-Butter-Cup-Fiasko.

6. Ich starrte fassungslos auf einen „Haufen“, wo eigentlich eine flüssige Masse hätte sein sollen, und beschloss, mich von dem Monster in der Küche nicht einschüchtern zu lassen! Bewaffnet mit einem riesigen Holzlöffel quetschte ich den Schmodder in eine gebutterte Tarteform und stellte sie schnell in den Kühlschrank.

Nach ein oder zwei Minuten holte ich sie heraus und arbeitete an den Rändern weiter: Ich zog den Schokoladenboden an den Seiten hoch und stellte ihn dann ins GEFRIERFACH. Dieses Baby brauchte Halt; nur Temperaturen unter null würden es steif machen!
7. Nach ungefähr einer halben Stunde holte ich die Form heraus und leerte ZWEI ganze Gläser Erdnussbutter in den Körper des Monsters.

8. Dann strich ich alles glatt.

9. Ich schmolz noch eine Mega-Tafel Schokolade – mit dem ganzen Selbstvertrauen eines echten Schoko-Mikro-Schmelz-Profis! Die goss ich über die Erdnussbutter, um den Deckel zu formen.

10. Mit dem Ding wieder im Gefrierfach und völlig hibbelig wartete ich – Trommelwirbel, bitte – darauf, dass die Mutter aller Reese’s Peanut Butter Cups zum Vorschein kam!!

11. Kleines Problem beim Herauslösen aus der Form: 24 Stunden später, nach mehrmaligem Einfrieren, kräftigem Draufhauen, kochendem Wasser, Mikrowelle und erneutem Einfrieren ist das Mutterschiff geboren!

mmmmmmmmm .. zungentastisch!