„Big’n’scary Fairy Cake“
Ein gewaltiger Schmetterlingskuchen
Ein Klassiker der englischen Küche, noch größer und besser gemacht.
Ich habe mit den Zutaten für einen einfachen Victoria Sponge (klassischer britischer Rührkuchen) angefangen, aber noch mal die Hälfte der im Rezept angegebenen Menge draufgelegt. Wie ein alter Werklehrer von mir mal gesagt hat: Wenn du keinen Guten hinkriegst, mach halt einen Großen …
6 oz / 180 g feiner Zucker
6 oz / 180 g „Na so was, ich hätte nie gedacht, dass das Margarine ist“
3 Eier
6 oz / 180 g Mehl mit Backtriebmittel
Weitere 3 oz / 90 g „Na so was, ich hätte nie gedacht, dass das Margarine ist“,
dazu 8 oz / 250 g Puderzucker für die Buttercreme.

Zuerst schlug ich Zucker und Butterersatz cremig (man will ja gesund bleiben). Das ging leicht. Dann verquirlte ich die Eier und gab sie nach und nach zur Mischung.

Hmmm … das Verquirlen der Eier dauerte ein bisschen zu lange. Vielleicht war es Zeit, das schwere Geschütz aufzufahren. Ja, du liest richtig. In dem Baby stecken 600 Watt. Das ist genau die Art Power-Tool, die man zum Aufmotzen in der Küche braucht. Damit waren nicht nur die Eier im Handumdrehen erledigt, auch das Mehl ließ sich ganz wunderbar unterrühren.

Als alles vermischt war, konnte der Teig in die Backform. Beachte das Backpapier und den Butterersatz, mit dem die Form innen eingefettet wurde. Dein Aufmotz-Erlebnis sollte – wie jedes Erlebnis im Leben – nicht durch mangelnde Schmierung verdorben werden.
Der Ofen war auf 160 °C vorgeheizt, sodass die Form, sobald der Teig darin war, direkt zum Backen hineingeschoben werden konnte.

Das Backen dauerte etwa eine Stunde, mehr als genug Zeit, um etwas Buttercreme zu machen. Nach seiner Zeit im Ofen war der Kuchen bereit, geköpft zu werden.

Ich schnitt die Oberseite ab und teilte sie für die Flügel in zwei Hälften. Auf den Kuchen kam eine mehr als großzügige Portion Buttercreme; darauf setzte ich die Flügel.
