„Wembley Arena“
Ein Fußballfeld aus Schokolade
Wir kamen zu dem Schluss, dass es nicht genug Snacks zum Nachbauen gab, ohne die von anderen Leuten zu kopieren und zu riskieren, verklagt zu werden. Da blieb nur eins … ein Fußballfeld bauen.
Zutaten:
Galaxy-Schokolade, 950 g
Dairy-Milk-Schokolade, 550 g
Puderzucker, 150 g
Jelly Babies, 2 Tüten
Kaugummi mit Apfelgeschmack, 2 Stück
Schreibglasur, 4 Tuben
Zuckerstäbchen, 2 Schachteln
Grüne Lebensmittelfarbe, eine halbe Flasche ( seit 7 Jahren abgelaufen )
Marshmallows, 1
Cadbury Fingers, 1 Schachtel ( nicht verwendet, aber aufgegessen )
Erdbeer-Schnüre, 1 Packung ( nicht verwendet, aber aufgegessen )
Milky Bar, 1 Tafel ( hatten wir dann keine Lust drauf )
Geschätzte Kosten: 13 £

Wie üblich fängt alles damit an, eine Ladung Schokolade zu schmelzen.

In ein großes Blech gießen und etwa eine Stunde lang einfrieren (im Kühlschrank).

Als Nächstes mussten wir den „Rasen“ für unser Spielfeld machen. Allerdings hatten wir viel zu viel Wasser und etwas Lebensmittelfarbe, die man so um 1997 noch bedenkenlos hätte essen können. Das ergab eine wässrige, mintgrüne Ausrede für Zuckerguss.

Nachdem wir Verstärkung in Form von mehr Puderzucker gekauft hatten, hatten wir endlich genug Zuckerguss, und der hatte auch nicht mehr die Konsistenz von Wasser.

Wir haben alles eingefroren (schon wieder) und es dann rausgeholt, als uns klar wurde, dass wir noch die Spieler aufs Feld stellen mussten. Doch obwohl der Zuckerguss keine dünne Brühe mehr war, lief er immer noch. Nachdem er in rauen Mengen ausgelaufen war, weigerte er sich, die Jelly-Baby-Spieler aufrecht zu halten, die folglich alle aussahen, als hätten sie etwas zu tief ins Glas geschaut. Wir entschieden uns, den Rand des Spielfelds mit der Dairy Milk zu verstärken. Außerdem haben wir noch eine schicke Werbebande aufgestellt, einfach als krönenden Abschluss.

Und hier ist es – unsere großartigen Modellbau- und XXL-Snack-Künste kommen hier nicht unbedingt zur Geltung.

Die Querschnittsansicht zeigt, dass das Spielfeld wirklich aus massiver Schokolade besteht.

Zum Schluss mussten wir es natürlich probieren. Es war gar nicht so übel – je nachdem, wie robust dein Magen ist.
Aus diesem „kleinen“ Experiment können wir schließen, dass es viel besser ist, etwas in Riesengröße nachzubauen, das man abgucken kann. Vorausplanung, ein Schritt, den wir komplett übersprungen haben, ist ebenfalls sehr zu empfehlen.