„Smore 2“
Ein riesiger S’more aus Graham Crackern, Schokolade und Marshmallows
Ich brauchte einfach nur einen Vorwand, um einen Snack in Riesengröße nachzubauen, und da kam die Überraschungsparty zum 30. Geburtstag vom besten Freund meines Mannes wie gerufen.
Aus irgendeinem Grund habe ich beschlossen, dass es ein S’more werden muss.
Ich habe online nach Rezepten für Graham Cracker (amerikanische Vollkornkekse) gesucht, weil ich kein ganzes Blech voller
kleingeschnittener Graham Cracker haben wollte. Ich brauchte ein Rezept, mit dem ich pro Schicht einen RIESIGEN Cracker machen konnte.
Die Zutaten für den Cracker waren:
Melasse
Öl
Honig
Vanille
Weizenvollkornmehl
Backpulver
Natron
Salz
Zimt
Milch
Restliche S’more-Zutaten:
Beutel mit 1 KG Schokodrops (plus die kleinen Reste aus ein paar Tüten, die meine Mom noch hatte)
Beutel mit 1,36 KG Marshmallows
1/2 Tasse Butter (damit die Marshmallows nicht anbrennen)

Ich habe den Crackerteig gemacht und auf einer Backofen-Dauerbackfolie ausgerollt
(das war das größte Blech, das ich kriegen konnte). Das Ganze habe ich zweimal gemacht (einmal für den oberen Cracker und einmal
für den unteren Cracker). Als sie gebacken waren, habe ich gemerkt, wie klein meine Küche ist, und ich
konnte nicht zwei von diesen Riesencrackern gleichzeitig abkühlen lassen, also habe ich mir ein bisschen Hilfe von einem Wäschekorb
und einem Stühlchen aus dem Spielset meiner Kinder geholt.

Dann habe ich die ganzen Schokodrops in eine Schüssel gegeben und in der Mikrowelle
in 30-Sekunden-Schritten geschmolzen, bis alles flüssig war, und sie dann über den unteren Cracker gegossen.

Dasselbe habe ich dann mit den Marshmallows gemacht.

Dann haben wir den oberen Cracker ganz vorsichtig umgedreht und obendrauf gelegt.
Was uns nicht klar war: wie sehr sich die Füllung unter dem Gewicht des oberen Crackers ausbreiten würde.
Am Ende haben wir aus Alufolie und Zahnstochern kleine Stützmauern gebaut, damit das Ganze zusammenhält.

Ich habe die Initialen meines Freundes in die Ecke gesetzt, weil er nicht geglaubt hat, dass ich das wirklich durchziehe.
Ich wollte es über die Straße tragen, aber diese Backfolien sind total labberig, also musste ich es auf einem Rost aus dem Ofen transportieren.
Wir sind rüber zur Party, haben unseren Freund überrascht und uns dann über den S’more hergemacht, bis wir alle das Gefühl hatten, gleich in einen diabetischen Schock zu fallen
(einer Diabetikerin unter den Gästen habe ich sogar gesagt, dass ich keine Verantwortung übernehme, falls ihr von dem ganzen Zucker was passiert!).
Es war super, auch wenn ich nicht empfehlen kann, ihn mit so viel Bier intus zu essen, wie wir schon hatten!
Die wichtigsten Daten:
17″x15″
3″ hoch
17 Pfund
