Dairylea-Käseecke
Eine Schmelzkäse-Ecke im Riesenformat
Zutaten:
3x300 g Becher Dairylea
1 Schachtel Dairylea-Käseecken zu Forschungszwecken
viel Alufolie
ein alter Müslikarton
rotes Band
Gesamtkosten: 5,01 £
Kalorien insgesamt: 2600 Kalorien
Noch ganz berauscht vom Erfolg meines ersten XXL-Ausflugs, „Scotch Egg 2“, beschloss ich, beim herzhaften Thema zu bleiben. Und welcher Snack eignet sich besser für eine XXL-Version als der Liebling aller Kinder, die Dairylea-Käseecke, die man direkt aus dem Kühlschrank isst, bevor man die Alufolie sauber leckt?

Ich kaufte eine ganze Ladung Dairylea, um genau zu sein etwas mehr als ein Kilogramm von dem Zeug, und stellte sie in den Kühlschrank. Ungefähr eine Woche später hatte ich es satt, dass kein „normales“ Essen mehr in den Kühlschrank passte, und beschloss, dass es Zeit für die Riesen-Käseecke war. Zuerst wog und vermaß ich eine normale Käseecke (Gewicht = 23 g, Länge = 5 cm, Breite = 4 cm, Höhe = 2 cm, Volumen = 20 Kubikzentimeter). Dann gönnte ich mir ein paar sehr schmerzhafte Berechnungen, um herauszufinden, wie groß meine XXL-Käseecke mit 46-fachem Gewicht sein musste (Gewicht = 1050 g, Länge = 19 cm, Breite = 14,5 cm, Höhe = 6,7 cm, Volumen = 920 Kubikzentimeter).

Ich ging davon aus, dass der Versuch, einen riesigen Klumpen zerfließenden Dairylea in dünne Alufolie zu wickeln, wahrscheinlich im Desaster enden würde. Deshalb nahm ich ganz im Stil von Blue Peter (der britischen Kinder-Bastelsendung) einen alten Müslikarton als Grundgerüst für meine Dreiecksverpackung.

Als die Verpackung gebaut war, musste ich nur noch ganz unkompliziert den Inhalt der Dairylea-Becher hineinlöffeln.

Und zu meiner mathematischen Genugtuung war noch genau genug Platz für die 7 Käseecken, die ich für das obligatorische Foto „großer Snack – kleiner Snack“ am Ende nicht brauchte.

Zum Schluss bekam mein prachtvoller Snack ein XXL-Aufreißband in Rot und eine letzte Schicht Alufolie. Man staune!

Dann kam der Moment der Wahrheit … war es eine echte Dairylea-Käseecke?


Und jetzt der Moment, auf den alle gewartet haben – für den ich mich mit einem Brotmesser durch Karton und klebrigen Käse hacken musste.

Nachdem ich mein Dreieck zerstört hatte, löffelte ich natürlich den ganzen Dairylea wieder in die Becher zurück, aus denen ich ihn ursprünglich herausgelöffelt hatte. Und weil ich beim Riesen-Snack-Bauen ethische Grundsätze habe und ungern Essen verschwende, habe ich jetzt genauso viel Dairylea im Kühlschrank wie vor dem Start (abzüglich der Reste, die an der Folie kleben blieben, und der kleinen Original-Käseecke, die ich gegessen habe). Meine Freunde und meine Familie werden Dairylea-Sandwiches bald gründlich satthaben …