„Brawny Bueno“
Ein riesiger Kinder-Bueno-Versuch
Unser größtes Problem war, dass wir das Rezept zu Beginn nur ungefähr im Griff hatten. Offenbar gibt es Haselnüsse und Haselnusscreme außerhalb der kleinen Fächer eines Kinder Bueno gar nicht, also mussten wir nach einem italienischen Rezept arbeiten, von Google übersetzt („Inzwischen die Milch erhitzen, die einen Teelöffel Mehl, Eigelb, Zucker und zwei Esslöffel der gehackten Haselnüsse hinzufügen wird.“), und ganze Haselnüsse bei M and S kaufen.
Das Team aus Beth, Daisy, Daisy, Merry und April hat, in dieser Reihenfolge, kaum bis gar keine Ahnung von irgendetwas außer Kuchen und Eclairs backen. Falls du also bei unseren Methoden die Augenbrauen hochziehst: Das ist der Grund. Wir sind alle 15.
Zuerst schmolzen wir unsere riesige Schokoladentafel. Für ein Wasserbad hatten wir keine ausreichend große Schüssel, also nutzten wir keines. Während wir den Rest zubereiteten, ließen wir die Schokolade eindicken.

Dann machten wir 2 riesige Bleche „Chue“-Teig (ich weiß nicht einmal, wie man das schreibt) als ungewöhnlichen Ersatz für Waffel. Wir schoben beide in den Ofen. Leider wurde einer etwas hügelig. Also fotografierten wir den anderen und drückten anschließend beide vorsichtig flach.

Jetzt versuchten wir die Füllung. Wir hielten uns teilweise an das italienische Rezept, stellten aber fest, dass sich 70 g Haselnüsse nicht gern auf einmal im Mörser zerstoßen lassen. Als die Creme fertig war, mussten wir deshalb die meisten Nüsse wieder heraussieben.


Wir erhitzten die Creme mit den Nüssen und etwas Zucker. Dazu kam als Überraschungszutat 100 g Speisestärke. Ehrlich gesagt schmeckte die Creme ziemlich eklig, aber egal.
Nun konnten wir alles zusammensetzen. Wir kleideten 4 Eierkartons mit Frischhaltefolie aus und strichen die eingedickte Schokolade hinein. Dann schnitten wir den „Chue“-Teig (oder „Chu“? „Shue“?) passend zu den Kartons in Rechtecke und drückten ihn in die Schokolade.

Die Kartons füllten wir mit der irgendwie ekligen Creme, drückten einen Deckel aus Teig und Schokolade darauf und stellten alles für 30 Minuten in den Kühlschrank. Dann holten wir die Riegel heraus und arrangierten sie fürs Foto. Voilà: ein äußerst muskulöser Bueno.


