„Pom Bear“
Ein riesiger Bär aus geriebenen Kartoffeln
Nachdem ich diese Seite entdeckt hatte, war ich natürlich gesetzlich verpflichtet, mir selbst etwas einfallen zu lassen. Ich sah mich gründlich um, und bald war das Ziel klar: Der bescheidene Pom Bear (bei uns als Pom-Bär bekannt) bettelte geradezu darum, in XXL nachgebaut zu werden. Diesen Riesen-Snack widme ich all meinen Homies da draußen, die auf Herzhaftes stehen. Much Love.
Für dieses Monsterprojekt holte ich mir die Hilfe meines treuen, Kappe tragenden Gefährten Scott.
Gemeinsam sind wir TEAM UBER BEAR.

BESTANDSLISTE
2 Idioten
Eine große Menge Kartoffeln. Später merkten wir, dass wir zu viele genommen hatten; ungefähr 3 wirklich große sollten reichen.
200 g Butter (oder so)
1 ordentlich großes Backblech
1 Teddybär-Backform
1 freier Sonntag

AKTIONSPLAN
Wir setzten auf die Optik, statt einen einigermaßen essbaren Snack anzustreben. Nachdem wir den winzigen Pom Bear genau betrachtet hatten, schien uns das Beste, die Kartoffeln zu reiben und in die richtige Form zu bringen.
Ich bin vom Schälen eines kleinen Kartoffelbergs nur mäßig begeistert, aber Scott ist mit dem Ergebnis zufrieden.
Als Nächstes kam das Reiben ……….und das war echt aufreibend. Erstaunlich, wie leicht man bei dieser simplen Aufgabe ein Stück von der Hand verlieren kann. Keine Sorge, in unseren gigantischen Pom Bear kommen nur die feinsten Zutaten und Körperteile.

Nach dem Reiben blieb uns eine verdammt große Menge von etwas, das sich nur als ………….Matsch beschreiben lässt. Die geriebene Kartoffel hatte die Farbe von rohem Hähnchen angenommen, was das Anfassen etwas unangenehm machte.
Wir machten tapfer weiter und gaben Butter dazu, damit die Masse zusammenhält … Gott, mir wird schlecht.

Merkt euch, Kinder: Beim Einfetten einer Form geht nichts über einen ordentlichen Klecks weiße Flora und einen Mann mit geblümter Schürze.

Dann kam die wunderbare Aufgabe, unseren Pom Bear zu formen. Wir gossen die ziemlich feuchte Masse aufs Blech, drückten sie zusammen, gossen den kleinen See aus Kartoffelsaft ab, der sich schmatzend an die Oberfläche gearbeitet hatte, setzten dann unsere Form auf die Masse und entfernten außen herum den Überschuss.
Sieh in stiller Ehrfurcht zu, wie er allmählich die Gestalt eines Ewoks annimmt.



Noch ein paar letzte Handgriffe …

Dann ging er für 30 Minuten bei 200 °C in den Ofen. Team Uber Bear nutzte die Zeit, um absolut nichts zu tun.

Endlich war unsere Kreation fertig. Ich finde, wir haben uns gar nicht so schlecht geschlagen, abgesehen davon, dass das ganze Ding am Blechboden festklebte …….und der Geschmack ……….na ja, sagen wir mal, ich bin den reizenden Leuten von Gaviscon dankbar.
