Pimp That Snack
Sprache: Deutsch

„Lord Lindor“

Eine riesige Lindor-Kugel mit Ganache-Füllung

Über dieses Projekt

Zwei in Glasschüsseln gegossene Halbschalen aus Milchschokolade werden mit dunkler Ganache gefüllt, zusammengeklebt und in eine selbst gebastelte Riesenverpackung gehüllt.

Archivzusammenfassung aktualisiert

Zum Originalbericht und den Fotos ↓
Die fertige Riesenpraline in rotem Zellophan auf Dielenboden, daneben eine normale Lindor-Kugel zum Größenvergleich
Notizen des Autors

Ausgewählte Abschnitte aus dem Originalbericht. Mengen können sich auf Einkäufe, Versuche oder das fertige Ergebnis beziehen. Der Link führt zum vollständigen Zusammenhang.

1. Ab zu Asda, die Zutaten holen: –

Im Zusammenhang lesen →

Und um zu beweisen, wie groß er im Vergleich zur originalen (und ehrlich gesagt erbärmlichen) Lindt Lindor ist, ein Foto des Lords auf der Waage. Satte 7,2 kg.

Im Zusammenhang lesen →

Lord Lindor: das archivierte Rezept

Zusammengefasst aus dem Originalbericht von Vern P, Hannah B, Hannah M, Si Bull und Phil D, veröffentlicht am 2006-05-31. Mengen und Methode stammen von den Einsendern; dies ist kein neuer Küchentest.

Genannte Zutaten

  • 32x 200g-Tafeln Asda-Vollmilchschokolade
  • 5x 200g-Tafeln Zartbitterschokolade (mind. 60% Kakao)
  • 2x 568ml Doppelrahm
  • Butter zum Fetten von zwei großen Schüsseln
  • Eine zweite, kleinere Schüssel für die Seiten

Der Bericht nennt vier Vollmilchtafeln pro Boden und 400g Zartbitterschokolade pro Ganache-Hälfte, sagt aber nicht, wie die restliche Vollmilchschokolade auf Seiten und Kleber verteilt wurde. Der fertige Lindor wog 7,2 kg; Lindor kosteten damals 1,25 £ für vier.

Beschriebene Zubereitung

  1. Die beiden Schüsseln mit Butter fetten. Vier Vollmilchtafeln in einen Topf brechen, bei niedriger Hitze schmelzen und in die erste Schüssel gießen, um den Boden des Lindor zu machen; für Schüssel zwei wiederholen. Zum schnellen Kühlen in den Gefrierschrank, 1 ½ Stunden.
  2. Große Mengen Schokolade für die Seiten schmelzen und um eine zweite, kleinere Schüssel gießen, die beschwert in jede Schale gesetzt wird; die Macher nahmen Würstchen. Beide Hälften zum Festwerden zurück in den Gefrierschrank.
  3. Für die Füllung einen Becher Sahne in einem Topf bis kurz vor dem Kochen erhitzen, über 400g zerbrochene Zartbitterschokolade gießen und rühren, bis alles geschmolzen und vermischt ist; das reicht für eine Hälfte, also für die andere wiederholen. Die Ganache zum schnelleren Festwerden in den Gefrierschrank stellen.
  4. Innere und äußere Schüssel mit sanfter Überredung, Hammer und Zange von den Schalen lösen, überschüssige Butter abreiben und die Schalen mit Ganache füllen.
  5. Mehr geschmolzene Schokolade als Kleber nehmen, um die beiden Hälften zu verbinden, das Ganze wenden und vor dem Einwickeln in die hochskalierte Verpackung eine Stunde in den Kühlschrank geben.

Den vollständigen Originalbericht lesen →

Archivführer · Projekte entdecken

Der Originalbericht

Eine XXL-Snack-Elitetruppe wurde an der Südküste zusammengezogen, um sich übers Wochenende zu verschanzen, bis unser Werk vollendet war.

Jetzt fehlte nur noch das passende Objekt. Ein Hauch von Klasse schien angebracht, und was wäre da besser als die klebrige, überteuerte (1,25 £ für vier) Köstlichkeit der Lindt Lindor?

(An dieser Stelle sei angemerkt, dass wir erst später herausfanden, dass sich jemand dieses XXL-Projekt im Forum gewünscht hatte – wir hoffen, das Warten hat sich gelohnt.)

1. Ab zu Asda, die Zutaten holen: –

32 × 200 g Asda-Milchschokoladentafeln
5 × 200 g dunkle Schokoladentafeln (mindestens 60 % Kakaoanteil)
2 × 568 ml Sahne (Double Cream)

Zutaten auf einer Arbeitsfläche: gestapelte Supermarkt-Milchschokoladentafeln, drei Becher Double Cream und eine große Glasrührschüssel

Die Herstellung: –

2. Die beiden Schüsseln mit Butter einfetten. Vier Tafeln Milchschokolade in einen Topf brechen und bei niedriger Hitze schmelzen. In die Schüssel gießen, damit der Boden der Lindor entsteht. Für Schüssel zwei wiederholen. Für ein schnelles Abkühlen (1 ½ Stunden) ins Gefrierfach stellen.

3. Als Nächstes widerlich große Mengen Schoki für die Seiten schmelzen. Rund um eine zweite, kleinere Schüssel gießen. Die haben wir dann mit zu 95 % fettfreien Würstchen beschwert, denn ein XXL-Snack-Profi muss schließlich schlank bleiben! Die zwei fertigen Hälften kommen zum Festwerden zurück ins Gefrierfach.

Eine große Schüssel ist mit fester Schokolade ausgekleidet; zwei Lebensmittelpackungen halten die Schale innen in Form

4. Währenddessen vergrößert der Art Director die Verpackung auf Mammutformat. Die künstlerisch weniger Begabten durften ein bisschen ausmalen.

Auf dem Boden kniend werden weiße Lindor-Buchstaben und ein Blumenmotiv aus einer riesigen roten Verpackung geschnitten

5. Jetzt zur Füllung. Lindor-Kugeln auszuhöhlen galt als zu teuer, Schokoaufstrich war zu minderwertig, also einigten wir uns auf eine reichhaltige, cremige Ganache (nicht zu verwechseln mit dem Hindu-Gott Ganesha) als geeignetste Lösung.

6. Wir erhitzten einen der Sahnebecher in einem Topf, bis er fast kochte, gossen ihn dann über 400 g zerbrochene dunkle Schoki und rührten, bis alles geschmolzen und vermischt war. Das reicht für eine Hälfte der Lindor. Dann haben wir das Ganze ins Gefrierfach geworfen, damit es schneller fest wird.

7. Jetzt holten wir die Schalen heraus und entfernten die inneren und äußeren Schüsseln mit etwas sanftem Nachdruck, einem Hammer und einer Zange. Überschüssige Butter wurde abpoliert, und die Schalen wurden mit Ganache gefüllt.

8. Weitere geschmolzene Schoki diente als süßer Kleber, um die beiden Hälften zusammenzusetzen. Einmal schnell umgedreht, und das Biest war komplett. Eine Stunde im Kühlschrank, und es war bereit zum Einpacken.

Darf ich vorstellen: das verschollene Mitglied der Schweizer Monarchie, Lord Lindor!

Die fertige Riesenpraline in rotem Zellophan auf Dielenboden, daneben eine normale Lindor-Kugel zum Größenvergleich

Der obligatorische Querschnitt

Eine breite Halbschale aus glatter fester Schokolade wurde in einer Glasschüssel geformt und liegt auf einem Schneidebrett

Und um zu beweisen, wie groß er im Vergleich zur originalen (und ehrlich gesagt erbärmlichen) Lindt Lindor ist, ein Foto des Lords auf der Waage. Satte 7,2 kg.

Die verpackte Riesenpraline wird auf einer digitalen Küchenwaage gewogen; daneben liegt ein Maßband

Unsere Arbeit ist getan.

Ähnliche Kreationen