Über uns
Eine Website darüber, wie man Snacks viel, viel zu groß macht.
Wie alles begann
Anfang April 2006 kaufte ich zwei der neuen KitKat-Chunky-Riegel mit Erdnussbutter, die in Großbritannien damals weit verbreitet waren. Aus Langeweile und Neugier ersetzte ich die Füllung im Riegel durch gewöhnliche Erdnussbutter aus dem Laden. Dann setzte ich den Riegel wieder zusammen und probierte ihn – mit erfreulichem Ergebnis.
Ich hielt diese Bastelei auf Fotos fest und stellte sie in ein Onlineforum, wo sie auf großes Interesse stieß. Auf Anregung von jemand anderem machte ich aus dem Konzept eine Website – und Pimp That Snack war geboren.
Die Idee passte in einen Satz: Nimm einen Snack, den alle kennen, und baue ihn in absurder Größe nach. Fotografiere jeden Schritt. Den Rest erledigte das Internet.
Der Name
Am Anfang hieß die Website Pimp My Snack. Im Mai 2006 änderte sich das, nachdem sich Viacoms Rechtsvertretung meldete: Der Name verletze Markenrechte im Zusammenhang mit einer ihrer Fernsehsendungen über den Umbau von Autos. Daraufhin wurde die Website zu Pimp That Snack, und so heißt sie bis heute. Die ursprüngliche Domain leitet noch immer hierher weiter.
Als es aus dem Ruder lief
Am 2. August 2006 zeigte Channel 4 in The F-Word einen Beitrag über die Website, in dem der Restaurantkritiker Giles Coren einen Jaffa Cake in Riesengröße nachbaute. Rund sechs Millionen Menschen sahen die Sendung. Die Website an diesem Abend online zu halten, war – gelinde gesagt – eine Herausforderung.
Weitere Berichte folgten – Annie Macs Sendung auf BBC Radio 1, Ready Steady Cook auf BBC Two im November 2006, Homemade von Channel 4 im Februar 2007 und BBC Radio 5 Live im Februar 2010.
So funktionierte es
Alle konnten einen Riesen-Snack einsenden: Man schickte Fotos und einen Text per E-Mail, der Beitrag kam auf die Website, und dann stimmten alle anderen mit 1 bis 100 Punkten darüber ab. Daraus entstand die Liste Bestbewertete. Die Stimmen stehen noch immer bei jedem Projekt – allein The Creme de la Creme Egg erhielt 9.827 Stimmen.
Feste Regeln gab es kaum. Deshalb enthält das Archiv einen 11 kg schweren Burger, mehrere Snacks, für die Bauingenieurkunst nötig war, und mindestens einen, der auf einem Garagenboden zusammengesetzt werden musste.
Was daraus geworden ist
- 477 Riesen-Snacks, veröffentlicht zwischen 2006 und 2015
- 449 verschiedene Menschen haben einen Beitrag eingesandt
- 4.181 Fotos, fast alle mit irgendeiner Kamera aufgenommen, die gerade in der Küche lag
- 194.351 abgegebene Stimmen
Neue Einsendungen nehmen wir schon länger nicht mehr an. Die große Zeit der Website ist lange vorbei, und es war schon eine ganze Weile nichts Neues mehr hereingekommen. Aber die Website bleibt dauerhaft online: als Erinnerung daran, was mit ein wenig Einfallsreichtum und Pfiff möglich ist, und in der Hoffnung, dass sie künftige Generationen inspiriert, die irgendwie doch noch hierherfinden.
Die heutige Website
Das Archiv wurde als einfache statische Website neu aufgebaut, damit es ohne Wartung bestehen kann. Jede alte URL funktioniert noch, jedes Foto wird weiterhin vom bisherigen Ort ausgeliefert, und es gibt keine Datenbank, Anmeldung oder Content-Management-Software mehr, die ausfallen könnte. Jetzt sollte die Website uns alle überdauern.
Mit den Besten anfangen Die Macherinnen und Macher kennenlernen